Ausruhen ist nicht Ziel der UWG

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Nach der Wahl präsentierte sich der Vorstand in leicht veränderter Zusammensetzung. Neu hinzugekommen ist Dennis Eckes als 1. Beisitzer (Zweiter von links).

Kierspe - Die letzte Mitgliederversammlung der UWG fand zwar erst im November statt, aber das war eine Ausnahme, die der Kommunalwahl geschuldet war. Am Montagabend trafen sich die Unabhängigen zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung im Bürgerzentrum.

Zu den üblichen Regularien gehörte der Kassenbericht, den Oliver Knuf zum letzten Mal vorlegte, da dieses Amt nun Sabine Schulte übernimmt. Wenig überraschend hatten die Ausgaben im Wahljahr die Einnahmen überstiegen, so dass die Wählergemeinschaft auf ihre Rücklagen zurückgreifen musste. Die Kassenlage sei „sehr solide“, erklärte Knuf, auch die Kassenprüfer zeigten sich zufrieden.

Clemens Wieland weiter an der Spitze

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde der erste Vorsitzende Clemens Wieland im Amt bestätigt. Rüdiger Däumer, bislang erster Beisitzer, wurde zum dritten Vorsitzenden gewählt, für ihn rückte Dennis Eckes nach. Wiedergewählt wurde Harald Ley als dritter Beisitzer. Dieter Grafe und Friedhelm Fernholz vertreten die UWG weiterhin als Kreisdelegierte, Ersatzdelegierte sind Dieter Schmidt und Bernd Schölzel. Bei den Kassenprüfern rückte Sabine Schlösser nach.

Newsletter-Angebot vorgestellt

Breiten Raum nahm der Bericht des Vorstands ein. Clemens Wieland stellte den neuen Newsletter vor, der in größeren Abständen erscheinen soll; mit ihm will sich die UWG stärker als bisher präsentieren.

Tablets und Beamer für die Parteiarbeit

Zur Jahreshauptversammlung der UWG trafen sich Vorstand und aktive Parteimitglieder im Bürgerzentrum.

Auch in technologischer Hinsicht gehen die Unabhängigen mit der Zeit, Tablets und Beamer sollen die Parteiarbeit effektiver machen. Mit dem Fortgang der noch laufenden Anträge der UWG zeigte sich Wieland zufrieden, manches bleibe abzuwarten. So hatte die Verkehrszählung bei der beantragten Querungshilfe Jubach-Volme zu wenige Passanten ergeben, allerdings solle noch einmal gezählt werden, wenn der geplante Radweg in Betrieb ist. Bei einer ebenfalls beantragten Querungshilfe im Dorf müsse man warten, bis sich im kürzlich neueröffneten Netto-Markt Normalbetrieb eingependelt habe.

Hand-in-Hand-Ablehnung "unbegreiflich"

Der Antrag zur Beschilderung für einen eingeschränkten Lkw-Verkehr an der Fritz-Linde-Straße wurde umgesetzt, dagegen wurmt es Wieland noch immer, dass der Verein Hand in Hand keinen Sitz im Ausschuss für Demografie, Familie und Soziales erhalten hat. „Unbegreiflich“ fand er die Ablehnung der anderen Parteien. Die nach der Wahl als ungut empfundene Zusammenarbeit mit CDU und FDP habe sich inzwischen aber wieder „entspannt“. „Wir haben ein super Verhältnis“, hob Wieland hervor.

Der Vorstand:

1. Vorsitzender: Clemens Wieland, 2. Vorsitzender: Dieter Grafe, 3. Vorsitzender: Rüdiger Däumer, Schriftführerin: Kirstine Weiland, Kassiererin: Sabine Schulte, 1. Beisitzer: Dennis Eckes, 2. Beisitzer: Karl-Friedrich Bengelsträter, 3. Beisitzer: Harald Ley.

Das Interesse des Fraktionsvorsitzenden Dieter Grafe galt neben der Ausweisung von Gewerbeflächen in erster Linie den Finanzen. Die Regionale- und Leader-Projekte trage die UWG zwar in vollem Umfang mit, dennoch würden sie dazu führen, dass anderswo Geld fehle, insbesondere bei der Sanierung von Gesamtschule und Altem Amtshaus. Bei Leader stieß er sich am bürokratischen Aufwand, vor allem aber zeigte er sich erbost über die zusätzlichen Kosten, die der Stadt durch veränderte Umweltauflagen beim Volmepark entstünden.

Leitmotiv: "Nach der Wahl ist vor der Wahl"

„Nach der Wahl ist vor der Wahl“, war das Leitmotiv seiner Rede. Auch wenn es bis zur nächsten Kommunalwahl noch lange hin sei, dürfe man sich nicht zurücklehnen. So zeigen die Unabhängigen gleich am Freitag wieder Flagge, wenn ihr traditioneller Frühjahrsputz ansteht. Mit letzten Absprachen zu dieser Aktion endete die Sitzung.

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