Versteckte Besonderheiten

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Der Ausflug der evangelischen Frauenhilfe Rönsahl führte zur Landesgartenschau nach Bad Lippspringe. Mit 51 Mitgliedern und Gästen wurde das Gelände besichtigt.

Kierspe - Nicht das miserable Wetter des Vortags, noch die frühe Abfahrtszeit konnten die 51 Mitglieder der evangelischen Frauenhilfe Rönsahl und ihre Gäste davon abhalten, vor Kurzem pünktlich an der Haltestelle zu erscheinen. Denn von dort ging es mit dem Bus zur Landesgartenschau in Bad Lippspringe. Zwar regnete es auf der Fahrt, aber bei der Ankunft am großen Blumenwagen am Anfang von Bad Lippspringe hatte die gute Laune im Bus den Regen sozusagen verscheucht.

Vor dem Haupteingang begrüßte das Maskottchen der Ausstellung, „Lippolino“, und der bronzene Schäfer mit seiner Herde die Gäste. Denn die Ersten, die von dem heilenden Wasser in der späteren Kurstadt Bad Lippspringe von ihrem Husten geheilt wurden, waren Schafe. Anschließend wurden Scharen von Kurgästen von Atemwegserkrankungen und heute auch von allergisch bedingten Krankheiten geheilt.

Danach richtete sich der Blick der Rönsahler Frauen sofort auf die hoch aufspritzenden Wassersäulen des großen Springbrunnens, und auf den langen, hellen Kiesweg, der rechts und links von breiten, bepflanzten Rabatten gesäumt wird. Die Rasenflächen neben den Rabatten werden fast unsichtbar ununterbrochen von Mährobotern befahren.

Weiter ging es zum angrenzenden neugestalteten Kurwald, in den verschiedene Wege zu den versteckten Besonderheiten dieser Landesgartenschau führen. Zum ersten Mal für Ausstellungen dieser Art werden Gartenanlagen, Waldgebiete und Wildrasengebiete miteinander verbunden.

Auf dem Gelände der Landesgartenschau gab es natürlich sehr viel zu entdecken – dafür reichte ein Tag kaum aus.

Das „Parkhotel“ mit seinen gepflegten Vorgärten reiht sich ins Gesamtbild ein. Die Ausstellung umfasst Hausgartenbeispiele, den Duftgarten, „Klang des Waldes“, einen Glaubensgarten, Arbeitsbereiche für Schulen und Kitas, die Welt der Trolle und Elfen, einen Bienenlehrpfad, die für Bad Lippspringe früher typischen Liegehallen mit Informationen zur Geschichte des Bads und die dekorativen blauen Friedensschafe.

Die Rönsahler Frauen nutzten mehrheitlich die Flaniermeile durch die Stadt, welche die Hauptausstellung der Landesgartenschau mit dem Arminiuspark verbindet. Dort beeindruckte die Gäste aus dem Sauerland besonders der Glaspavillon mit seiner „blauen Stunde“, einem Meer an blauen Pflanzungen, Dekorationen und Gestecken. Das Angebot für Gartenliebhaber ist so vielfältig, dass ein einmaliger Besuch nicht ausreicht, um alles zu entdecken, lautet die Meinung der Ausflugsteilnehmer auf der Heimfahrt. Diese wurde noch für eine kleine Andacht in der Breckerfelder Kirche unterbrochen.

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