Hilfe für orientierungslose Schüler

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Die Initiatoren der Ausbildungsbörse Nektarios Stefanidis (Schalksmühle), Svenja Kelm (Kierspe) und Bernd-Martin Leonidas (Meinerzhagen) rufen Unternehmen aus der Region dazu auf, sich anzumelden.

Kierspe - Nach der ersten erfolgreichen Ausbildungsbörse „Oben an der Volme“ 2015 in Schalksmühle findet auch in diesem Jahr eine Börse der Städte Halver, Kierspe, Meinerzhagen und der Gemeinde Schalksmühle statt.

Eingeladen sind alle Schüler der vier Volmekommunen sowie deren Eltern und Lehrer, um in der Gesamtschule Kierspe in Kontakt mit den ausstellenden Firmen zu treten. Die Ausbildungsbörse im Pädagogischen Zentrum der Gesamtschule Kierspe (Otto-Ruhe Straße 2-4) startet am Freitag, 9. September, um 8 Uhr und endet gegen 15 Uhr.

Die Börse soll dazu dienen, den Schülern, die nach dem Schulabschluss einen neuen Lebensabschnitt beginnen, bei der Entscheidung über die weitere berufliche Laufbahn zu helfen. Manche haben eine genaue Vorstellung, wie dieser Weg weiter gegangen werden soll. Andere stellen sich vielleicht die Fragen „Welche Ausbildung möchte ich absolvieren? Wo liegen meine Interessen? Wie kann ich meine Stärken einsetzen, um diese positiv in einer Ausbildung einzubringen? Welche Unternehmen kommen für mich infrage?“, so die Ausrichter. 

Bei der gemeinsamen Ausbildungsbörse der Städte Halver, Kierspe, Meinerzhagen und Schalksmühle sollen den Schülern Antworten gegeben werden. Einblicke in viele Branchen Die Vorteile der Börse: Gleich mehrere Unternehmen und Gewerbetreibende aus den unterschiedlichsten Branchen werden vor Ort sein. Somit steht ein umfassendes Angebot an Berufsbildern zur Verfügung. Die Schüler erhalten die Chance, genaue Informationen über ihren möglichen Wunschberuf zu sammeln. 

Bei der Ausbildungsbörse in vergangenen Jahr waren rund 180 Schüler zu Besuch in Schalksmühle. Diese Zahl sei auch diesmal das Ziel, so die Vertreter der Kommunen. Informationen aus erster Hand Nektarios Stefanidis, Gemeinde Schalksmühle: „Die Schüler haben die Möglichkeit, aus erster Hand Informationen über die Betriebe und ihre Ausbildungswege zu bekommen. Das ist für Orientierungslose eine gute Hilfe.“ 

Ausbildungsbörse ausnahmsweise nach Sommerferien

Der ursprüngliche Termin am 3. Juni musste wegen einer Terminüberschneidung mit der Börse in Hagen verworfen werden, so dass sich die Initiatoren ausnahmsweise auf einen Tag nach den Sommerferien einigten. In diesem Jahr werden auch die Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufen und Abiturienten eingeladen. 

Während die Schüler am Vormittag die einzelnen Firmenstände erkunden können, haben sich die Ausrichter für den Nachmittag etwas Besonderes überlegt. Bernd-Martin Leonidas, Stadt Meinerzhagen: „Wir wollen die Flüchtlingshilfen in den vier Städten mit ins Boot holen und so den Menschen, die zu uns gekommen sind, die Chance geben, die Berufswelt in ihrer neuen Heimat kennenzulernen.“ 

Kostenlose Info-Broschüren werden an Schulen verteilt

Als Vorabinformation wird es auch diesmal wieder eine Ausbildungsbroschüre geben, in der sich die teilnehmenden Unternehmen und Institutionen kostenlos präsentieren können. Das Magazin wird an die Schüler in den vier Städten ausgegeben und wird an einigen weiteren Auslagestellen, etwa in den Rathäusern, zu bekommen sein. 

Präsentiert wird die Börse in diesem Jahr auch vom Märkischen Zeitungsverlag, der unter anderem die Broschüre erstellt. Anmeldung online möglich Erstmals wird es in diesem Jahr keine Antwortbögen geben. Die Anmeldung für Firmen kann über ein Online-Formular erfolgen.

Anmeldefrist endet am Freitag - weitere Anmeldungen möglich

„Wir würden gerne noch einmal den Aufruf starten, damit sich Firmen aus allen vier Kommunen für die Börse anmelden“, sagt Svenja Kelm von der Stadt Kierspe, die erklärt, dass auch nach dem offiziellen Anmeldeschluss am Freitag Teilnahmewünsche angenommen werden. „Wir werden im Anschluss daran eine telefonische Nachakquise bei den großen Unternehmen durchführen“, sagt Kelm weiter. 

Im vergangenen jahr präsentierten sich rund 60 Unternehmen auf der Börse in Schalksmühle. Eine ähnlich hohe Zahl erhoffen sich die Initiatoren auch in 2016. Unternehmen und Institutionen Bislang haben sich für die Börse rund 24 Firmen aus der Region angemeldet; mit dabei sein werden unter anderem die AOK Nordwest und die Barmer, die beide neben ihren Ausbildungsberufen auch Bewerbungstipps- und trainings anbieten werden, aber auch zahlreiche Unternehmen aus der Region wie Escher (Halver), Heuel (Meinzerhagen), Spelsberg (Schalksmühle), Kunststofftechnik Backhaus (Kierspe) oder Leopold Kostal (Lüdenscheid), Lukad (Werdohl) und Nedschroef (Plettenberg). 

Auch Institutionen wie die Sparkasse (Lüdenscheid), die Agentur für Arbeit, die SIHK und das Karrierecenter Düsseldorf der Bundeswehr (Hagen) haben bereits zugesagt. Genug Platz sei im Pädagogischen Zentrum vorhanden, sagt Leonidas. „Wenn es sein muss, dann können auch noch bei guten Wetter Firmen ihre Stände auf dem Schulhof aufstellen.“

Kontakt und Informationen zur Ausbildungsbörse

Für Fragen zur Organisation der Ausbildungsbörse stehen die Initiatoren zur Verfügung:

Stadt Halver Kai Hellmann, Tel.: 0 23 53/73 14 0, Fax: 0 23 53 / 73 740, E-Mail: k.hellmann@halver.de 

Stadt Kierspe Svenja Kelm, Tel.: 0 23 59 / 66 11 40, Fax: 0 23 59 / 66 11 99, E-Mail: s.kelm@kierspe.de

Stadtmarketing Meinerzhagen Bernd-Martin Leonidas, Tel.: 0 23 54 / 70 66 17, Fax: 0 23 54 / 70 66 25, E-Mail: info@stadtmarketing-meinerzhagen.de 

Gemeinde Schalksmühle Nektarios Stefanidis, Tel.: 0 23 55 / 84 245, Fax.: 0 23 55 / 84 290, Email: n.stefanidis@schalksmuehle.de 

Bei Fragen zur Broschüre Frank Jaschultowski, Tel.: 0 23 54 / 927-121, Email: fjaschultowski@mzv.net

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