Ausstellungseröffnung „Künstler im Dialog“

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Der Dialog mit den Kunstwerken, aber auch der Gäste untereinander, gelang bei der Eröffnung der Ausstellung „Künstler im Dialog“.

Kierspe - Großer Bahnhof am Bahnhof: Die Eröffnung der Ausstellung „Künstler im Dialog“ im Kreativquartier an der Kölner Straße in Kierspe war am Freitagabend äußerst gut besucht.

Von Birgitta Negel-Täuber

Kulturmanager David Babin konnte die an der Ausstellung beteiligten Künstler vorstellen, aus Halver und Schalksmühle waren die Bürgermeister Dr. Bernd Eicker und Jörg Schönenberg gekommen, aus Meinerzhagen Fachbereichsleiter Heinz-Gerd Maikranz in Vertretung von Bürgermeister Jan Nesselrath. Es war eine Auftaktveranstaltung im doppelten Sinn: zum einen für das Kulturfestival „Lampenfieber“, zum anderen war die Ausstellung an den folgenden beiden Tagen auch Bestandteil des Kreisheimattages.

Kultur sei ein wichtiger Baustein im Regionaleprozess, der eng verknüpft sei mit den anderen Teilbereichen, sagte Bürgermeister Frank Emde bei seiner Begrüßung. Bereits vor zwei Jahren habe man deshalb begonnen, ein „regionales Highlight für die Kultur“ zu entwickeln. Die Ausstellungseröffnung war die Auftaktveranstaltung zu diesem Höhepunkt, der in Form des Kulturfestivals „Lampenfieber“ in den nächsten vier Wochen in allen vier Kommunen im oberen Volmetal stattfinden wird. Dirk Glaser von der Südwestfalen-Agentur stellte die Kunst in einen größeren Zusammenhang und erläuterte weitere Beispiele der kulturellen Entwicklung Südwestfalens.

Danach konnte der „Dialog“, Titel, Inhalt und Zweck der Ausstellung, beginnen. Er fand an diesem Abend auf vielen Ebenen statt. Die Gäste setzten sich mit den Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen und Installationen auseinander, kamen aber auch untereinander und mit den anwesenden Künstlern ins Gespräch. Musikalisch begleitetet wurde die Veranstaltung von der heimischen Formation „Six4Jazz“. Die Band steht für einen Stilmix von Swing über Latin und Blues bis hin zu schönen Vocal-Jazzsongs, die auch im Kreativquartier von Sängerin Eike Sten und ihren Kollegen an Trompete, Vibraphon, Gitarre, Schlagzeug und Bass interpretiert wurde.

Der Meinungsaustausch zwischen den Kunstschaffenden, aber auch mit den anwesenden Vertretern der Regionale und Kommunalpolitik unterstrichen die Bedeutung der Kunst als Teil des gesellschaftlichen Miteinanders. Das hat durch die Regionale neue Impulse erhalten. Den Impuls, den die Kunstreihe „Lampenfieber“ setzt, am Leben zu halten und zu institutionalisieren, wird die eigentliche Aufgabe aller Beteiligten in den nächsten Jahren sein. Dass ihnen dies bewusst ist, machten sowohl Frank Emde als auch Dirk Glaser deutlich.

Kulturmanager David Babin hatte an diesem Abend keine Zeit, sich mit Zukunftsfragen zu befassen: Er wurde nicht nur von allen Seiten angesprochen, sondern hatte auch seine Kasse mitgebracht und verkaufte gleich an Ort und Stelle Eintrittskarten für die Einzelveranstaltungen des Kulturfestivals.

Bereits am Mittwoch, 3. September, geht es weiter mit dem „SommerSinn“, einer musikalischen Lesung in Schalksmühle. Und am 6. September treten unter anderem Tom Beck und The Club live bei „Music Fever“ auf, einem Open-Air-Konzert an der Heesfelder Mühle in Halver.

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