Multikulturelle Woche im Volmetal

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Die Ansprechpartnerinnen (von links): Regina Semeraro, Ulrike Tütemann (Kulturmanagerin) und Susanne Sattler.

Kierspe - „Kultur(en) Pur“ gab es in Kierspe schon in früheren Jahren, diesmal soll die multikulturelle Woche interkommunal stattfinden und Leader-Leitprojekt werden.

Vom 1. bis 8. Oktober werden nach dem Willen der Veranstalter in Kierspe, Meinerzhagen, Halver und Schalksmühle Workshops, Kunstausstellungen, Lesungen und Musikveranstaltungen stattfinden, soll arabisch gekocht, griechisch getanzt oder afrikanisch getrommelt werden. Die Fäden hält dabei ein Planungsgremium zusammen, das sich aus Vertretern der vier Volme-Gemeinden und Kulturmanagerin Ulrike Tütemann zusammensetzt.

Vertreter von Vereinen, Kindergärten und der Gesamtschule waren am Mittwochabend in den Ratssaal gekommen, um sich über „Kultur(en) Pur“ zu informieren.

Bei einer ersten Informationsveranstaltung im Ratssaal gab Ulrike Tütemann am Mittwochabend die Eckpunkte bekannt, auf die sich die Planer im Vorfeld verständigt hatten. Die gemeinsame Abschlussveranstaltung wird am 8. Oktober im Pädagogischen Zentrum der Gesamtschule Kierspe stattfinden; ob es eine Auftaktveranstaltung für alle geben soll oder jede Kommune den Beginn selbst gestaltet, ist bislang unklar.

Vorsorglich wurden die Stadthalle Meinerzhagen und der Kulturbahnhof Halver für diesen Termin reserviert. Auftritte der Band Tlako und der Gruppe Begegnungen aus Kierspe sind geplant. Tlako wird außerdem Trommelworkshops anbieten, Tanz- und Theaterworkshops sind in Planung.

Vertreter zahlreicher Vereine, Kindergärten, Institutionen, aber auch Einzelpersonen waren in den Ratssaal gekommen, teils um erst einmal zu hören, was schon geplant war, teils mit vagen oder schon konkreten Plänen. Der Kiersper Verein „Menschen helfen“ und das Café Allerlei wollen Kulinarisches anbieten, Marion Görnig von der Volkshochschule Volmetal stellte sich mehrsprachige Lesungen vor, gestaltet von der Geschichtenschmiede der VHS und von Migranten.

Kunstausstellung, Chorgesang, Workshops und Aktionen

„Gerne im Bürgerzentrum“, kommentierte Wolfgang Koll von „Hand in Hand“ den Vorschlag. Arne Machel stellte eine Kunstausstellung in Aussicht, Birgit Claus von Vivendi wünschte sich Chorgesang. Möglich und erwünscht ist auch die Durchführung von Workshops und Aktionen an verschiedenen Standorten. Ulrike Tütemann sammelte die Vorschläge – auch, um Fördergelder für entstehende Kosten zu beantragen.

Bei aller Internationalität hatten die Teilnehmer die eigene Kultur etwas aus dem Blick verloren, deshalb schlug Fritz Schmid mit „Luther-Chorälen auf Jazz“ einen spezifisch deutschen Beitrag vor. Ein gemeinsamer Flyer aller vier Kommunen soll noch vor den Sommerferien erstellt werden.

Kontakt

Alle interessierten Anbieter haben bis zum 15. Juni Zeit, ihre Vorschläge beim Jugendzentrum Kierspe (Susanne Sattler und Christian Schwanke, Fritz-Linde-Straße 37, Rufnummer: 02359/661259, E-Mail: jugzkierspe@aol.com) oder bei Regina Semeraro von der Stadt Kierspe (Rathaus, Springerweg 21, Rufnummer: 02359/661141, E-Mail: r.semeraro@kierspe.de) einzureichen.

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