Uhu Moritz besucht DRK-Kita

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Natürlich konnten auch die Frettchen Felicitas und Karl gestreichelt oder sogar auf den Arm genommen werden.

Kierspe - Für die Mädchen und Jungen der DRK-Kindertagesstätte dürfte es ein sehr aufregender und gleichzeitig unvergesslicher Tag gewesen sein. Denn die Einrichtung wurde von Tessa, Merle, Felicitas, Karl und Moritz besucht.

Moritz ist ein sechs Jahre alter Uhu, Tessa ein mit 1,5 Jahren noch vergleichsweise junger Harrishawk (amerikanischer Wüstenbussard), Merle ein fast 14 Jahre alter Wanderfalke und Felicitas und Karl ein Frettchen-Pärchen (Marderart).

Möglich gemacht hatte diesen besonderen Besuch Norbert Krause: Der Großvater eines Kindes in der DRK-Kita hatte nicht nur Kontakt zur Falknerin Astrid Wilms und Trudi Gaßmann, Frau eines Falknermeisters, sondern sponserte auch das einmalige Ereignis in der Einrichtung am Felderhof.

Ganz schön groß: Die Mädchen und Jungen der DRK-Kindertagesstätte am Felderhof konnten „hautnah“ erleben, wie gewaltig die Flügelspannweite eines Uhus ist – größer als die Kinder selbst.

Wilms und Gaßmann vom Verband Deutscher Falkner aus Hattingen hatten nicht nur die Tiere mitgebracht, sondern erzählten den Mädchen und Jungen auch sehr viel über die Greifvögel und die Frettchen. „Es kann nichts passieren“, machte Trudi Gaßmann den Kindern deutlich, dass die Vögel sozusagen an der „Hundeleine“ sind, zwar mal mit den Flügeln schlagen, aber nicht wegfliegen können.

Gleichzeitig mahnte Astrid Wilms die Mädchen und Jungen aber auch, nicht zu schreien oder laut zu sein, denn das würde die Tiere unruhig machen. Das galt besonders für Moritz, den Uhu. Die beiden Falknerinnen klärten die Kinder auch auf, dass es Schmuckfedern, keine Ohren seien, die beim Uhu vom Kopf abstehen.

Uhu, Falke und Frettchen hautnah und zum Streicheln

„Wenn Moritz die Federn anlegt, dann hat er schlechte Laune“, meinte Trudi Gaßmann mit einem Lächeln. „Dann müssen auch wir vorsichtig sein!“ Vorsichtig und leise mussten die Mädchen und Jungen auch beim Wanderfalken und beim Harrishawk sein.

Doch im Gegensatz zum Uhu konnten die Kinder, die wollten und sich trauten, einmal Merle, der eine Mütze trug, oder Tessa streicheln. Das galt natürlich auch für die beiden zutraulichen Frettchen – wer mochte, durfte Felicitas oder Karl sogar auf den Arm nehmen und streicheln. Zweifellos ein aufregender Tag, nicht nur für die fünf Tiere, sondern besonders für die Mädchen und Jungen der DRK-Kindertagesstätte an der Fritz-Linde-Straße.

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