16. Auflage des Heimatkalenders: „Kiersper Erinnerungen“

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Ulrich Finke, Christian Lombardi, Stephanie König und Rita Kimmel (von rechts) haben den neuen Heimatkalender „Kiersper Erinnerungen“ vorgestellt, den es ab Montag kostenlos in den Stadtwerken und in der Sparkasse gibt.

Kierspe - Es gibt ihn schon seit 2004 und das Interesse am Heimatkalender ist in den vergangenen beiden Jahren wieder angestiegen, seitdem die „Kiersper Erinnerungen“ Alt und Neu nebeneinanderstellen. Dies ist auch in der 16. Auflage des Kalenders, der von den Stadtwerken Kierspe und Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen herausgegeben wird, der Fall.

Ab dem kommenden Montag sind die „Kiersper Erinnerungen“ in der Hauptgeschäftsstelle des Geldinstituts und im Service-Center der Stadtwerke, beide an der Thingslindestraße, kostenlos zu haben. Zusammengestellt wurde der Kalender wieder von Ortsheimatpfleger Ulrich Finke in Zusammenarbeit mit der Lüdenscheider Grafikerin Stephanie König.

Auf den zwölf Seiten werden historische Fotomotive der Volmestadt gezeigt – und aktuelle Bilder derselben Gebäude gegenüber gestellt. Dazu gibt es jeweils kurze Erklärungen. Gemeinsam mit Christian Lombardi (Stadtwerke), Rita Kimmel (Sparkasse) und Stephanie König stellte Ulrich Finke den Heimatkalender vor, mit dem man Kiersper Geschichte(n) entdecken kann.

Die Geschichten drehen sich diesmal um das Kiersper Rathaus, das Gemeindehaus der Freien evangelischen Gemeinde und das erste Amtshaus, in dem vor fast 150 Jahren die Sparkasse ins Leben gerufen wurde. Historische Bilder von der Wirtschaft Bisitz in Höckinghausen sowie eines Bauernhofs am Ortseingang von Kierspe, in dem später einmal eine Filiale der Sparkasse untergebracht war, fanden ebenso Eingang in den Heimatkalender für 2019 wie die Wirtschaft mit Hotelbetrieb am ehemaligen Vollmer Bahnhof, das alte Richterhaus – auch Moselhaus genannt – in Rönsahl sowie die ehemalige Hauptstelle der Sparkasse an der Kölner Straße, in dem heute ein Sportartikelgeschäft ist.

Komplettiert werden die „Kiersper Erinnerungen“ durch das Rönsahler Bauernhaus „in den Frasen“, die Fabrik für landwirtschaftliche Maschinen Franz Bremicker an der Straße Börlinghausen, den Hof Schriever in Vorderste Berg und einen winterlichen Blick von der Bismarckschule auf das Dorf mit seiner Margarethenkirche. „Es ist auch für mich, als nicht gebürtiger Kiersper, immer wieder spannend zu sehen, wie deutlich sich die Stadt über die Jahrzehnte verändert hat und wo früher besondere Orte in Kierspe waren“, sagte Christian Lombardi.

Rita Kimmel ist überzeugt, dass die 1450 Kalender in wahrscheinlich drei Wochen vergriffen sein werden. Das Interesse am Kalender sei in den vergangenen gestiegen, fügte Lombardi hinzu. Da gab es Zeiten, wo Reste entsorgt werden mussten – doch durch die Gegenüberstellung von Alt und Neu sei das Interesse auch und gerade bei jüngeren Kierspern wieder gestiegen. Ein knappes Drittel der „Kiersper Erinnerungen“ werden bei den Stadtwerken ausgegeben – dort werde er, so schätzt man, schon in vermutlich zwei Wochen vergriffen sein.

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