Lions-Club: Spende an Gesamtschule

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Clemens Wieland (rechts) und Gerhard Probst (2. von rechts) vom Lions-Club Meinerzhagen-Kierspe übergaben eine Spende in Höhe von 1500 Euro an den Förderverein der Gesamtschule. Darüber freuten sich Bahar Caliskon, 3. Vorsitzende des Fördervereins, Stefanie Hujber, MINT-Koordinatorin, und Schulleiter Johannes Heintges (von links).

Kierspe - Einen passenden Tag hatten sich die Mitglieder des Lions-Clubs Meinerzhagen-Kierspe für ihre Spendenübergabe ausgesucht. Denn letztlich wollte der Service-Club das Engagement der Schule in den naturwissenschaftlichen Fächern und der digitalen Förderung belohnen – und Kindern aus Familien, in denen das Geld nicht locker sitzt, Unterstützung gewähren. Zeitgleich wurden in Oslo die Träger des Physik-Nobelpreises bekannt gegeben.

Es ist schon einige Zeit her, dass Stefanie Hujber die Auszeichnung der Schule als MINT-freundliche und digitale Schule im Ausschuss für Schule und Kultur mitteilte und erklärte, was es mit den Auszeichnungen auf sich hat. Denn gerade die Auszeichnung als digitale Schule wird nicht oft verliehen. Doch die Gesamtschule hat sich diese nach Meinung einer Fachjury verdient. Ein Baustein der digitalen Erziehung an der GSK ist dabei die Verwendung von Tablet-Computern im Unterricht. Derzeit sind neben einigen Klassen, deren Schüler die Probanden des neuen Projekts waren, die Oberstufenschüler und alle Schüler des fünften Jahrgangs mit den kleinen Computern ausgestattet.

Doch es hat sich gezeigt, dass nicht alle Eltern ihren Kindern die Anschaffung der einige Hundert Euro teuren Geräte zahlen können. In solchen Fällen springt der Förderverein ein, um zumindest einen Teil der Kosten zu tragen. „Uns ist es wichtig, dass kein Kind zurückbleibt – auch dann, wenn der Staat die Anschaffungskosten für ein solches Tablet nicht trägt“, sagt Schulleiter Johannes Heintges.

Da kommen die 1500 Euro vom Lions-Club gerade Recht, denn dieses Geld ist zweckgebunden und soll dafür genutzt werden, den Zuschuss, wenn er denn nötig wird, zu finanzieren.

Clemens Wieland ist nicht nur Lions-Mitglied, sondern auch Mitglied im Schul- und Kulturausschuss. Ihn hatte die Präsentation der Lehrerin so überzeugt, dass er wiederum die Mitglieder des Lions-Club überzeugte, dem Förderverein die Spende zu übergeben. Gerhard Proske, Vorsitzender des Lions-Hilfswerks, wandte ein, dass alle sofort die Idee von Wieland für gut befunden hätten. Außerdem versprach er: „Wenn zu einem späteren Zeitpunkt mehr Geld für dieses Projekt benötigt wird, dann sind wir gerne bereit, weitere Unterstützung zu leisten.“

Eine Aussage, die Heintges mit Freude zur Kenntnis nahm: „Da wir nun alle Schüler mit einem Tablet ausrüsten wollen, wird der Bedarf an Förderung sicher steigen.“ In der Vergangenheit hätte sich gezeigt, dass etwa drei bis vier Schüler pro Jahrgang in der Situation seien, dass sie bei der Anschaffung gefördert werden müssten. Die Zahlen sind auch deshalb noch relativ niedrig, weil die Schüler aus Flüchtlingsfamilien vom Verein „Menschen helfen“ Unterstützung erfahren, wenn diese mit solchen Kosten konfrontiert werden.

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