Auch in Rönsahl haben die Hobbygärtner jetzt Saison

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Zur Pflege der Gemüserabatten gehört auch die Lockerung des Bodens. –

RÖNSAHL ▪ Alle Hände voll zu tun – und das gilt speziell auch zu Beginn der Sommerzeit – haben in diesen Wochen die Hobbygärtner. Sowohl im Blumen- als auch im Gemüsegarten stehen wiederum eine ganze Reihe von Arbeiten an, die rechtzeitig erledigt werden wollen. Dazu zählen unter anderem Wässern, Düngen, Unkrautbekämpfung und natürlich das Ernten von selbst gezogenem Gemüse.

Nach dem verhältnismäßig langen Winter und dem späten Frühjahr hat es in diesem Jahr relativ lange gedauert, bis endlich der rechte „Schwung“ im grünen Metier eingesetzt hat. Verhältnismäßig niedrige Temperaturen, verbunden mit kaltem Regen und dann wiederum zeitweise fehlender Niederschlag mit daraus resultierenden Trockenperioden – in den vergangenen Wochen waren die Voraussetzungen für entsprechendes Wachstum im Garten nicht eben ideal. So blieb bislang manches hinter den Erwartungen zurück.

Deshalb hoffen auch in heimischen Gefilden die vielen Freizeitgärtner jetzt umso mehr darauf, dass der Sommer Fahrt aufnimmt und eine Reihe von Sonnentagen und dann natürlich auch den für ein kontinuierliches Wachstum unerlässlichen Niederschlag mit sich bringt.

Der Anfang für ein aus Sicht des Gartenliebhabers erfolgreiches Jahr ist jedenfalls gemacht. Mittlerweile stehen die meisten Gemüserabatten nämlich durchaus „gut im Kraut“, wie der Gärtner sagt. Auch der Blumen- und Ziergarten erfreut den Betrachter um diese Zeit mit einer Vielzahl prächtig blühender Sommerblumen und Gehölze.

Damit die Freude am Garten und am Gärtnern über eine möglichst lange Zeit anhält, ist allerdings einiges zu beachten. So benötigt sowohl der Blumen- als auch der Gemüsegarten ständige Pflege. In diesen Wochen beginnt die Erntezeit im Gemüsegarten. Frischer Salat aus dem eigenen Garten nebst den dazugehörigen Küchenkräutern, die ersten Kohlrabi, bald folgen Buschbohnen und viele andere Gemüsesorten, bereichern dabei den Küchenzettel.

Ausreichende

Wasserzufuhr wichtig

Damit allerdings alles wie gewünscht gerät, sind entsprechende Pflegemaßnahmen unerlässlich. Da ist einmal die notwendige regelmäßige Bekämpfung von aufkeimenden Unkräutern. Zum anderen sollte der Hobbygärtner auch darauf achten, dass der Schädlingsbefall an Nutz- wie Zierpflanzen im Rahmen bleibt. Neben etlichen natürlichen Helfern wie Marienkäfern und Florfliegen erleichtert diese Aufgabe auch der Einsatz von entsprechend und in richtiger Dosierung ausgebrachten industriell hergestellten Mitteln.

Zudem ist bei mangelndem Niederschlag für ausreichende Wasserzufuhr zu sorgen. Sowohl Gemüserabatten wie auch Blumenbeete danken fachgerechte Pflege mit reichem Ertrag.

Selbst der in diesen Wochen oft reichlich anfallende Rasenschnitt kann einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden. Zwischen den Reihen mit Gemüse ausgebracht, erfüllt der Rasenschnitt noch eine wichtige Aufgabe, dient als Bodendecker gleichzeitig als Schutz vor dem Austrocknen des Gartenbodens. Er hält aufkeimende Wildkräuter klein und dient zudem wertvollen Mikroorganismen als Nährboden.

Darüber hinaus sollte in den nächsten Wochen – und das gilt vornehmlich für Balkonblumen und Zimmerpflanzen – an regelmäßige und dosierte Düngergaben gedacht werden. So wird ein möglichst bis zum Einsetzen der ersten Fröste langandauernder Blütenflor gewährleistet. ▪ cr

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