Verkehrskonzept für den Haunerbusch auf dem Weg

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Das Verkehrskonzept für den Haunerbusch sieht alternierendes Parken in ausgewiesenen Bereichen vor. ▪

KIERSPE ▪ Die Mitglieder des Umwelt- und Bauausschusses zeigten sich am Dienstag mit dem Verkehrskonzept für den mittleren Haunerbusch sowie auch die Straße Füllenfeld hochzufrieden. Sie lobten ausdrücklich Ordnungsamtsleiter Axel Boshamer.

Es wird künftig genau festgelegte Stellflächen im Bereich der öffentlichen Straße geben, genauso aber auch Sperrflächen mit herausnehmbaren Pfosten, wo nicht geparkt werden darf. Das betrifft ebenfalls die Schrauberwerkstatt weiter hinten, durch die es immer wieder Probleme aufgrund schnell fahrender Autos gibt. Sogar Wettrennen würden dort gefahren. Durch die Sperrfläche, so die Hoffnung, könnte das Tempo der Fahrzeuge abgesenkt werden. „Insgesamt haben wir 58 Parkplätze im öffentlichen Bereich vorgesehen“, so Boshamer

Die Stadt hatte bereits im Jahr 2010 ein Verkehrskonzept für den vorderen Teil des Haunerbusches von der Einmündung bis zu dem kleinen Kreisverkehr entwickelt, um die Situation in diesem Bereich zu verbessern. Durch die Vorgabe der Parkflächen und die entsprechende Beschilderung habe sich die Lage für die Fußgänger wie die Fahrzeugführer deutlich verbessert. Das neue Konzept umfasst nun den folgenden Abschnitt bis zur Pestalozzischule, um auch hier besonders die gefahrenen Geschwindigkeiten beispielsweise durch alternierendes Parken, Markierungen der Parkflächen und Leitpfosten zu verringern. Im Fokus sind dabei vor allem die vielen Schulkinder, die diesen Bereich benutzen. Boshamer informierte, dass die Umsetzung des Konzeptes für den Haunerbusch jetzt rund 1000 Euro kosten werde.

Darüber hinaus wird ebenfalls die Situation am Füllenfeld neu geregelt, wo, wie der Ordnungsamtsleiter berichtete, 25 Parkflächen ausgewiesen werden. Auch hier soll versucht werden, die Parksituation besser zu strukturieren, wobei davon nur der alte Teil der Straße betroffen ist, während im neueren bei den Mietshäusern ohnehin ausreichend Stellplätze vorhanden seien.

Die Neuregelung auf dem Haunerbusch nahmen Anwohner aus dem hinteren Teil des Straßenzuges in der Sitzung zum Anlass, nochmals auf die für sie unzumutbare Situation durch den starken Schwerlastverkehr der Firma Schröder aufmerksam zu machen. Acht bis zehn 40-Tonner würden dort täglich durchfahren und es habe schon Schäden an den Grundstückseingrenzungen gegeben, für die sich dann niemand verantwortlich zeige. Und die Lastwagen würden immer größer.

„Eine solche Firma gehört nicht ins Wohngebiet, sondern dafür gibt es das Gewerbegebiet“, befand eine Anwohnerin, die auf die Seniorenheime, die Schule und den Kindergarten am Haunerbusch hinwies. Boshamer erklärte aber, dass der Kunststoffbetrieb Bestandschutz genieße und gerade wegen diesem bauliche Maßnamen zur Verkehrsberuhigung wie Aufpflasterungen sich in diesem engen Bereich des Haunerbusches schwierig gestalteten. Vereinbart wurde, Anwohner und Firmenleitung zur Problemklärung gemeinsam ins Rathaus einzuladen. ▪ Rolf Haase

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