Autofrei-Planer hängen in der Luft

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Beim Autofreien Volmetal 2017 war viel auf der B54 los.

Kierspe - Noch hängen alle Beteiligten sozusagen in der Luft, denn auch nach der Sitzung des Arbeitskreises Sicherheit in der vergangenen Woche steht noch nicht fest, ob es, wie geplant, am 30. Juni 2019 die Aktion Autofreies Volmetal geben wird.

Aus diesem Grund hat Regina Semeraro, die von der Kiersper Verwaltung für die Organisation der Stände, Buden und Aktionen entlang der Bundesstraße 54 verantwortlich ist, auch noch keinen Grund gehabt, zu einem Treffen einzuladen oder entsprechende Gespräche zu führen. 

Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper habe jedoch im Zuge des Sicherheitsarbeitskreistreffens angekündigt, dass noch bis Ende des Jahres eine Entscheidung fallen wird, ob das Autofreie Volmetal stattfindet. Sollte dies der Fall sein, wird sich Regina Semeraro um Teilnehmer für das längste Teilstück der autofreien B 54 kümmern. 

Dann wird ebenfalls die Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins, Kristina Semeraro, gemeinsam mit dem Vorstand überlegen, ob und welche Aktion man am 30. Juni – beim letzten Autofreien Volmetal konnte sich jeder beim Stadtmarketing mit einem Bilderrahem fotografieren lassen.

Es muss genügend Personal gefunden werden

Rund 30 Vertreter von Hilfsorganisationen, Sicherheitsdienst, Bahn, Polizei, den fünf beteiligten Kommunen – also auch vom Kiersper Ordnungsamt – sowie vom Märkischen Kreis haben im Kreishaus über das Sicherheitskonzept gesprochen. 

Ob die Veranstaltung stattfindet, hänge davon ab, ob genügend Personal gefunden wird, erklärte die Kreisdirektorin bei dem Treffen. Schließlich soll die 21 Kilometer lange Bundesstraße zwischen Meinerzhagen und Schalksmühle für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. 

Sicherung von neun Bahnübergängen nötig

Ein erhöhter Sicherheitsaufwand ist wegen der Wiederaufnahme des Zugverkehrs der Volmetalbahn erforderlich, denn am Veranstaltungstag werden von 11 bis etwa 19 Uhr acht Züge durchs Volmetal fahren – dafür müssten mindestens neun Bahnübergänge gesichert werden, was mit Mitarbeitern der Bahn geschehen soll. 

Außerdem gibt es insgesamt 66 Möglichkeiten, viele auf Kiersper Stadtgebiet, um auf die Strecke zu gelangen, die ebenfalls gesichert werden müssen – voraussichtlich 14 davon mit Bus- und Lastwagen-Sperren. Die Fahrzeuge würden die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG), der Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) sowie die Bauhöfe von Kierspe, Meinerzhagen, Halver und Schalksmühle. Aber damit haben bislang weder Regina noch Kristina Semeraro etwas tun, da es keine diesbezüglichen Anfragen gab, weil eben noch nicht feststeht, ob es das Autofreie Volmetal 2019 gibt.

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