ASV-Vorstand: Sehr zufrieden mit dem neuen Fest

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Der 1. und 2. Vorsitzende des ASV, Peter Schrade (rechts) und Klaus Habersang, sind mit dem Fest in seiner neuen Art mehr als zufrieden.

Kierspe - „Wir sind voll und ganz zufrieden“, da sind sich der 1. und 2. Vorsitzende des ASV, Peter Schrade und Klaus Habersang, einig. Und voll und ganz zufrieden sind die beiden mit ihrem Schützenfest, das in vielerlei Hinsicht eine Premiere oder, besser gesagt, mehrere Premieren darstellte.

Das Vogelschießen fand, verbunden mit einer Party, auf dem eigenen Gelände statt, es gab erstmals in Kierspe eine Königin, die eigentliche Feier samt Krönung, Seniorennachmittag und Kommers fand eine Woche später im PZ der Gesamtschule statt und es gab keinen Umzug. Auch wenn im Grunde nichts mehr so war, wie früher, haben die beiden kaum kritische Stimmen, dafür aber viel Lob zu hören bekommen. Schrade: „Es hat sich gezeigt, dass viele Besucher unser Gelände gar nicht kannten, unter anderem die Schützen aus Meinerzhagen, die mit einer großen Abordnung gekommen waren.“ Über den Tag verteilt und bis in die Nacht seien mehr als 400 Gäste gekommen. 

Dabei seien die befürchteten Parkplatzprobleme komplett ausgeblieben. „Zumindest haben wir bislang keine Beschwerden bekommen und ich habe auch keine kritischen Situationen erlebt“, formuliert es Habersang. Die meisten Besucher seien wohl gleich zu Fuß gekommen oder hätten sich bringen lassen. 

Einig sind sich die beiden Vorstandsmitglieder aber auch, dass der Erfolg an beiden Festtagen auch an dem guten Wetter gelegen habe. Man hatte zwar zwei Zelte auf dem eigenen Gelände aufgebaut, um den Zuschauern des Schießens einen trockenen Unterstand bieten zu können – und natürlich hätte auch das ASV-Heim zur Verfügung gestanden. Doch hätte es stark geregnet, die Feier wäre sicher eine andere gewesen, auch darin sind die beiden einer Meinung. „Dadurch, dass ein professioneller Service den Getränkeausschank übernommen hatte und der MBC die Verpflegung der Besucher, hatten die ASV-Mitglieder die Möglichkeit, selbst zu feiern. So war es geplant und so ist es auch gekommen“, sagt Schrade. Dass dann auch noch eine Königin den Vogel abgeschossen hat, setzte dem Fest die Krone auf. „Die Möglichkeit, dass eine Frau Regentin wird, gibt es im ASV bereits seit 20 Jahren, trotzdem ist Ilka Krause die erste Königin des Vereins und Kierspes“, erklärt Habersang. 

Eine Premiere war dann auch der Ball samt Krönung und Kommers am vergangenen Samstag im PZ. „Die Krönung mit deutlichem zeitlichen Abstand zum Schießen hat auch viele Vorteile. Die gesamte Hektik fällt weg und es bleibt auch mehr Zeit, einen Hofstaat zusammenzustellen“, erzählt Schrade. 

Die beiden Vorsitzenden räumen aber auch ein, dass einigen Kierspern der Umzug gefehlt habe. Habersang: „Sogar mehr als den Schützen.“ Doch allein aus finanzieller Sicht sei das die richtige Entscheidung gewesen. Schrade: „Solch ein Zug kostet gut 6000 Euro, dazu kommen noch die enormen behördlichen Auflagen.“ Auch, wenn die beiden noch nicht alle Rechnungen haben, sieht es doch so aus, als sei man ohne Verlust aus der Fest gegangen. „Auch das ist eine Premiere, zumindest bezogen auf fünf vergangene Feiern“, so Schrade. 

Und wie sieht das Fest in zwei Jahren aus? Dazu könne man noch nichts sagen, heißt es von den beiden. Aber man werde sich in Kürze zusammensetzen und darüber beraten. Schrade: „Dann legen wir auch den Termin für 2020 bereits fest.“

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