Astrologie mal anders mit Maria Bremer

KIERSPE ▪ Was hat der Steinbock mit der Haut zu tun?“ Die Antwort: „Der Steinbock grenzt sich gerne ab, so wie die Haut auch den Körper begrenzt.“ Operationen lässt man am besten bei abnehmendem Mond vornehmen, dann ist die Blutung weniger stark. Bei Vollmond hingegen ist man generell großzügiger, weil die Energie dann größer ist. Vielleicht sollte man bei Vollmond nicht einkaufen gehen, das könnte teuer werden.

Traditionell lädt die Sparkasse die Kiersper und Rönsahler Landfrauen im Herbst zu einem Vortrag in ihre Räume ein. In diesem Jahr referierte Maria Bremer, Heilpraktikerin und Astrologin, über die Tierkreiszeichen und ihren Einfluss auf das menschliche Leben. Den gemütlichen Rahmen mit Kaffee und Kuchen hatte Rita Kimmel, Mitarbeiterin der Sparkasse, im Vortragsraum der Hauptstelle gestaltet.

Ausführlich erläuterte Maria Bremer den inneren Wesenskern der einzelnen Sternzeichen, beginnend beim Widder, dem ersten Frühlingszeichen. Dabei ist nicht nur das jeweilige Sternzeichen entscheidend, sondern auch seine Beziehungen zu den Planeten, Sonne, Mond und Aszendenten. Auch die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde sind den verschiedenen Sternzeichen zugeordnet und wirken auf den Charakter.

Bei den Zuhörerinnen stießen die Ausführungen der Referentin auf lebhaftes Interesse, vor allem als es um die praktische Nutzanwendung der Astrologie ging. „Ich bin Krebs, mein Mann ist Stier: passt das?“ Doch, das passte hervorragend. Bremer hatte sich zuvor die Sternzeichen ihres Publikums sagen lassen. Gleich mehrere Jungfrauen waren anwesend und freuten sich sichtlich, als sie erfuhren, dass ihre Energie im nächsten Jahr kaum Grenzen kennt. „Die Glückspilze des Jahres“ sind aber die Wassermänner.

Trotzdem: „Wir sind glücklicher, wenn wir mehr an unsere Fähigkeiten glauben als an Schicksal und Vorhersehung.“ Die Sternzeichen könnten Hinweise geben, sie sollten aber nicht das Leben bestimmen.

Bei den Landfrauen ist Maria Bremer keine Unbekannte, sie hat schon bei zahlreichen Verbänden Vorträge gehalten. Das Interesse wundert sie nicht. Landfrauen seien offen und aufgeschlossen. „Durch ihre Arbeit sind sie vielseitig gefordert und deshalb lösungsorientiert.“

Ute Velten von den Rönsahler Landfrauen bedankte sich mit Blumen bei der Referentin und Gastgeberin Rita Kimmel. Bei den Zuhörerinnen gingen die Diskussionen auch beim Hinausgehen noch weiter. ▪ bnt

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