Arbeitsunfall in Kierspe

Mann fällt von Gerüst - Sperrung auf Landstraße im MK wegen Hubschrauber-Einsatz

Mann fällt von Gerüst: Sperrung auf der Landstraße 528 in Kierspe wegen eines Hubschrauber-Einsatzes
+
Mann fällt von Gerüst: Sperrung auf der Landstraße 528 in Kierspe wegen eines Hubschrauber-Einsatzes

Nach einem Arbeitsunfall in Kierspe (Märkischer Kreis) flog ein Rettungshubschrauber den Verletzten in eine Klinik. Die L528 war zeitweise gesperrt.

Kierspe - Wirklich tief ist ein Mann bei Bauarbeiten in Kierspe-Hölterhaus nicht gestürzt, offenbar weniger als einen Meter. Doch beim Aufprall auf den Rücken zog sich der Betroffene am Montagnachmittag so schwere Verletzungen zu, dass der Notarzt einen Rettungshubschrauber aus Köln anforderte.

Zugetragen hat sich das Unglück auf einem Anwesen direkt an der Landstraße 528: Ein Mann verrichtete handwerkliche Tätigkeiten auf einem Gerüst, als er aus noch ungeklärter Ursache zu Fall kam. Dabei sei er lediglich etwa 80 Zentimeter tief eine Ausschachtung herabgerutscht und konnte sich nach dem Aufprall nicht mehr richtig bewegen. Der Arzt leitete die sogenannte „Patientenorientierte Rettung“ ein. Sobald auch nur der Verdacht besteht, dass aufgrund bestimmter Verletzungsmuster ein möglichst schonenden Transport ins Krankenhaus notwendig sein könnte, wird häufig die Luftrettung angefordert.

Arbeitsunfall in Kierspe: Rettungshubschrauber landet an L528

Diese kam diesmal aus Köln, nach Angaben des Piloten wurde der Patient auch in eine Klinik im Großraum Köln-Bonn geflogen. Abgesehen von dem Zeitdruck durch die einsetzende Dämmerung waren die Landebedingungen auf einer großen Wiese in der Nähe des Einsatzortes ideal. Dennoch musste die Fläche vom Löschzug 4 der Feuerwehr Kierspe abgesichert werden. Dazu zählte auch eine Ausleuchtung der Wiese.

Insgesamt 28 Kräfte der beiden Löschgruppen Neuenhaus und Vollme waren im Einsatz, und wurden unter anderem auch zur Tragehilfe benötigt. „Wir wurden um 16.54 Uhr alarmiert“, so Einsatzleiter Sebastian Hager. Nach etwa einer Stunde, mit dem Abheben des Helikopters, war der Einsatz praktisch abgearbeitet.

Der Hubschrauber selbst bot insbesondere den Autofahrern, die wegen der zeitweiligen Sperrung der Landstraße warten mussten, ein ungewohntes Bild. Der Pilot konnte das aufklären: Der Hubschrauber war ein Ersatz für den häufiger gesichteten orangefarbenen vom Bundesministerium des Innern, denn der steht gerade in der Werkstatt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare