Felssicherung  im Hülloch offiziell gestoppt

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Zu einem letzten offiziellen Arbeitseinsatz traf man sich kürzlich an der Kletterwand im Hülloch.

Kierspe - Freude bei Markus Pempe, dem Initiator für einen Kletterpark im Hülloch, und seinen Mitstreitern vom Deutschen Alpenverein. Denn  kurz vor der Eskalation der Corona-Krise konnte ein Arbeitseinsatz mit insgesamt 13 Helfern an der Felswand durchgeführt werden.

Das hat das Projekt einen großen Schritt vorangebracht. Ein großer Teil der Beräumung (Sicherung), wie es in der Fachsprache der Kletterfreunde heißt, wurde geschafft.

Mit Gipserbeil, Fäustel und Brecheisen wurden Steine geklopft und gelöst, aber auch sehr viel Erdreich wurde von den Helfern mit Flachhacken aus der Wand befördert. „In der Vertikalen ist das äußerst anstrengend“, sagt Markus Pempe. Natürlich hätten er und alle anderen Helfer in den kommenden Wochen gerne weiter gemacht – doch das Coronavirus hat den Kletterfreunden einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Auch wenn wir die geforderten 1,5 Meter Abstand dort relativ leicht einhalten können, haben wir die offiziellen Arbeitseinsätze für die nächste Zeit abgesagt. Denn zur Verzögerung und Eindämmung der Virus-Ausbreitung hat die nordrhein-westfälische Landesregierung alle Zusammenkünfte in Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen ab dem 17. März untersagt. Dies gilt zunächst bis zum 19. April.

Einen Tag nach Inkrafttreten des Erlasses wurde dennoch in der Wand des Hüllochs gearbeitet – allerdings nur von einem Helfer, der die Sicherung weiter vorantrieb. „Das entsprach da ja auch noch der Gesetzeslage.“ Die offiziellen Einsätze sind zwar abgesagt, gleichwohl stehe jedem frei, in seiner Freizeit vor Ort an seinem Projekt weiter zu arbeiten. Jedoch sollten auf jeden Fall die Kontakt-Einschränkungen und Schutzmaßnahmen eingehalten werden, besonders, wenn man nicht alleine im Steinbruch sei. Dies bedeutet konkret, einen Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten, Arbeitshandschuhe zu tragen und die Hygienevorschriften intensiv und sehr genau einzuhalten.

Das Zugangstor zum Hülloch muss stets wieder geschlossen werden, damit keine Unbefugten auf das Gelände gelangen. Und wer für die Aufgabe „Beräumung im Hülloch“ Werkzeug benötigt, kann sich natürlich an Markus Pempe, E-Mail markuspempe[at]aol.com, wenden.

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