Arbeiten an der K2 verzögern sich

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Kurz vor Rönsahl ist Schluss. Und es wird wohl auch noch einige Zeit dauern, bis auf dem letzten Stück wieder Fahrzeuge unterwegs sein können.

RÖNSAHL ▪ Eigentlich hätten die Arbeiten an der Kreisstraße 2 bereits am Ende des vergangenen Jahres abgeschlossen werden sollen. Doch seit mehreren Wochen ruht die Arbeit an der Straße, die Kierspe-Dorf mit Rönsahl verbindet. Ursache sollen Mängel sein, die nach Ansicht des Kreises von der Kiersper Firma Kriesten verursacht worden seien. So teilte es zumindest der Pressesprecher des Märkischen Kreises Henrik Klein auf Nachfrage der Meinerzhagener Zeitung mit.

Eine Darstellung, der Mark Kriesten widerspricht: „Von Mängeln ist mir nichts bekannt. Wir konnten aufgrund der Witterungsbedingungen nicht arbeiten. Asphalt lässt sich nun mal weder bei Dauerregen noch bei Temperaturen von minus zehn Grad Celsius einbauen.“

Der Kreis sieht das allerdings anders. Klein: „Wir haben sowohl Straßen NRW, die in unserem Auftrag dort tätig sind, als auch die Baufirma bereits zwei Mal aufgefordert, die Arbeiten wieder aufzunehmen. Doch passiert ist bislang nichts.“

Und nach Darstellung des Straßen-NRW-Pressesprechers Michael Obermeyer geht es auch nicht nur darum, Asphalt einzubauen: „Da müssen noch 500 Meter Decke ausgefräst werden. Außerdem muss vor dem Asphaltieren ein neuer Untergrund eingebaut werden. Darüber hinaus sind auch noch Arbeiten am Bankett auszuführen.“

Für die Verzögerung der Arbeiten an der Kreisstraße 2 gibt aber auch Pressesprecher Obermeyer Witterungsgründe an, die ihm von dem Bauleiter bestätigt worden seien. „Von Verzögerungen, die auf Mängel zurückzuführen sind, ist mir nichts bekannt.“ ▪ jobek

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