Bahnübergangssicherung: Vollsperrung der Zufahrt zu Haus Rhade von B 54

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Kein Durchkommen: Noch bis zum 30. Oktober bleibt die Zufahrt zur Bundesstraße 54 und umgekehrt nach Haus Rhade wegen Bauarbeiten am und für den Bahnübergang gesperrt.

Kierspe – Die Arbeiten für die sogenannte Durchlassverbreiterung des kurzen Teilstücks der Gemeindestraße zwischen der B 54 und dem Bahnübergang bei Haus Rhade laufen.

Das bedeutet gleichzeitig, dass die Zufahrt von der Bundesstraße nach Haus Rhade und den anderen an dieser Gemeindestraße liegenden Ortschaften nicht möglich ist, denn es besteht seit Anfang dieses Monats eine Vollsperrung.

Anwohner wie auch andere müssen daher den Umweg über die Landesstraße 528 sowie Berken oder Feld und Vornholt in Kauf nehmen. Notwendig ist die Durchlassverbreiterung, wie bereits berichtet, um zwischen Bahnstrecke und Bundesstraße eine ausreichende Aufstellfläche zu haben. Darüber hinaus ist die Sicherung dieses Bahnübergangs die letzte Maßnahme auf Kiersper Stadtgebiet, welche die Reaktivierung des Bahnverkehrs erforderlich macht. Dafür muss die Deutsche Bahn nach Auskunft eines Pressesprechers rund 600 000 Euro aufwenden.

Das beinhaltet ebenfalls, dass am Bahnübergang eine neue Lichtzeichenanlage, neue Andreaskreuze und Halbschranken installiert werden. Und die Zufahrt von der B 54, die bislang wie an der gesamten Gemeindestraße nur etwa 3,5 bis 4 Meter breit ist, wird auf sechs Meter ausgeweitet. Dies bedingt, dass die Natursteinbrücke, die längst ihre Funktion als Überführung über den Volme-Bach – über diesem führt wenige Meter weiter eine neue(re) Brücke – verloren hat und sich heute nur noch über die sogenannte Flutwiese spannt, ebenfalls verbreitert werden muss.

Die Natursteinbrücke ist lediglich 5,61 Meter breit, 4,3 Meter lang und 1,67 Meter hoch – seine Ausweitung, so erklärt der Bahnpressespre-cher weiter, soll durch einen „flach gegründeten Stahlbetonhalbrahmen in Ortbetonbauweise“ erfolgen. Auch die Aufstellung eines Schalthauses – für Lichtzeichen und Signale – zählt zu den Hochbauarbeiten.

Alle Arbeiten sollen, so die Planungen der Deutschen Bahn, bis zum 30. Oktober abgeschlossen werden. Bis dahin bleibt es auch bei der Sperrung der Zufahrt von und zur Bundesstraße 54. Lediglich der Zugverkehr bleibt davon unberührt, die RB 25 wird weiter zwischen Kierspe und Lüdenscheid sowie zurück fahren. Für das von der Bahn beauftragte Unternehmen heißt dies, Arbeiten direkt am Bahnübergang nur nachts durchführen zu können, wenn keine Züge fahren.

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