Freie Wähler wollen Sportstätten vermarkten lassen

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Claudia Maiwurm, Mitglied der Freien Wähler-Gemeinschaft Kierspe und sachkundige Bürgerin im Ausschuss für Sport und Jugend, wünscht sich eine Vermarktung der städtischen Sportanlagen.

Kierspe - Man muss schon lange und in großem Umkreis suchen, bevor man eine ähnlich gute Sportanlage wie die in Kierspe findet. Die Freie Wähler-Gemeinschaft Kierspe möchte nun, dass diese Anlagen vermarktet werden und damit Einnahmen für die Erhaltung generiert werden.

Ein entsprechender Antrag wird dazu in der nächsten Ratssitzung gestellt. Ein großes Stadion mit Naturrasen, ein Kunstrasenplatz eine Vierfeldhalle, sechs Kleinspielfelder, ein Hallenbad, eine Fußballgolfanlage und in unmittelbarer Nähe die Tennisplätze des Tennisclubs Kierspe.

Solch eine Anhäufung von Sportmöglichkeiten suchen in weitem Umfeld ihresgleichen. Als einen Schatz bezeichnen die Freien Wähler diese Vielfalt – und möchten gerne, dass sich die Verwaltung bemüht, diese zu vermarkten.

In dem Antrag heißt es zur Begründung: „Es gibt wohl nur wenige Orte, in denen die Sportflächen inklusive Großsporthalle und Schwimmbad so zentral liegen, wie die Sportstätten am Felderhof. Schon seit vielen Jahren sind diese auch ein großer Kostenfaktor für die Stadt Kierspe (Sanierung der Laufbahn im Stadion), den die Stadt alleine nicht bewältigen kann. Mit Hinblick auf die Regionale 2025 würde es allerdings unseres Erachtens Sinn machen, nicht nur für das Forum, sondern zusätzlich auch für die Sportstätten Fördergelder zu beantragen und Letztere auf Vermarktungsmöglichkeiten zu überprüfen.“

Vor Ort führt dann Claudia Maiwurm, die als sachkundige Bürgerin im Ausschuss für Sport und Jugend ihren Sitz hat, weiter aus: „Derzeit findet auf der Anlage regelmäßig ein Volleyball-Turnier des CVJM-Westbundes statt. Dann werden rundherum Zelte aufgebaut und der CVJM nutzt die vielen Felder, um dort zahlreiche Wettkämpfe gleichzeitig stattfinden lassen zu können.

Das zeigt, dass es durchaus Interesse an solchen Anlagen gibt.“ Ob es der Verwaltung selbst gelingen kann, diese Anlagen zu vermarkten, oder ob man sich einer professionellen Agentur bedienen müsste, weiß die Politikerin auch nicht, ist aber zuversichtlich, dass das schnell geklärt werden kann.

Maiwurm: „Es ist wichtig, dass wir als Stadt jetzt versuchen, Einnahmen aus den Anlagen zu generieren, denn damit kann zum Erhalt beigetragen werden. Denn wenn jetzt nichts getan wird, dann werden die Kosten in ein paar Jahren extrem hoch.“

Der Politikerin ist durchaus bewusst, dass nicht überall Wettkampfbedingungen anzutreffen sind. Doch gerade in der Vielfalt sieht sie eine Chance. So können Teilnehmer, die gerade nicht am Geschehen beteiligt sind, das Hallenbad aufsuchen, eine Runde Fußballgolf spielen oder sich auf der Tennisanlage messen. „Wo gibt es solche Möglichkeiten?“

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