UWG: Diese Stoppschilder sind Abzocke

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Die UWG Kierspe hält zwei Stoppschilder – unter anderem an der Einmündung der Pulverstraße – für verzichtbar.

Kierspe - Wie sinnvoll ist ein Stoppschild, wenn die Straße an der es steht, freie Sicht nach allen Seiten ermöglicht? Eine Frage, die die UWG umtreibt – und auf die sie sich eine positive Antwort des Kreises erhofft.

„Die Reaktion des Märkischen Kreises auf den Antrag der Freien Wähler zur Änderung der Tempo-30-Regelung auf der Friedrich-Ebert-Straße lässt mich hoffen, dass auch ein Antrag der UWG erfolgt hat“, formuliert Dieter Schmidt von den Unabhängigen. Schmidt möchte gerne, dass die Stoppschilder, die einen Halt an der Einmündung der Pulverstraße auf die Friedrich-Ebert-Straße und ebenso an der Einmündung des Büscherwegs auf die Friedrich-Ebert-Straße erzwingen, verschwinden. „Meiner Meinung nach ist das Abzocke“, gibt er sich überzeugt.

Vor rund zwei Jahren habe er das Thema bereits mit dem Bürgermeister besprochen. Dieser habe ihm zugesagt, es beim nächsten Treffen mit Polizei und Kreisverwaltung, bei dem es um verkehrliche Belange gehe, vorzutragen.

„Bürgermeister Emde hat mir dann mitgeteilt, dass der Kreis eine Entfernung der Stoppschilder ablehnt“, erinnert sich der UWG-Politiker.

Doch damit will es Schmidt nicht bewenden lassen. „Wir werden jetzt einen schriftlichen Antrag stellen und diesen direkt an den Kreis richten. Vielleicht hat das ja dann auch bei uns Erfolg.“

Und weiter führt er aus, dass es in Kierspe durchaus Bereiche gebe, in denen ein Stoppschild sinnvoll sein könne, doch gerade an den beiden genannten Stellen sei das nicht der Fall – und die anderen möchte er nicht nennen, „nicht, dass noch jemand auf falsche Gedanken kommt. Doch an der Pulverstraße und am Büscherweg kann jeder weit in die Friedrich-Ebert-Straße hineinschauen.“

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