Plädoyer für einen Kreisverkehr

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Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wählergemeinschaft Peter Christian Schröder (links im Bild) und der FDP-Ortsvereinsvorsitzende Jürgen Rothstein befürworten einen Kreisverkehr an der Kreuzung Wildenkuhlen.

Kierspe -  Die Kreuzung Wildenkuhlen ist der Verkehrsknotenpunkt in Kierspe. Die Idee, diesen Bereich durch einen Kreisverkehr zu entlasten, ist daher nicht neu und soll nach Vorstellung von FDP und Freier Wählergemeinschaft nun wieder ins Gespräch gebracht werden.

Von Petra Schüller

„Vor zehn Jahren herrschte darüber weitgehend Einigkeit im Rat“, erinnert sich Peter Christian Schröder, Fraktionsvorsitzender der Freien Wählergemeinschaft Kierspe. Einen zweispurigen Kreisverkehr, wie er bei der vorhandenen Verkehrsdichte notwendig geworden wäre, habe allerdings niemand gewollt. So wurde der Gedanke zurückgestellt, da mit der zunächst geplanten Nordumgehung zur Entlastung der Kölner Straße und Friedrich-Ebert-Straße auch eine einspurige Bauweise des Kreisverkehrs möglich geworden wäre.

Durch die neuen Pläne zur Umsetzung der Nordumgehung als „B54n“ kann es bis zum Bau der Umgehungsstraße – wenn sie denn kommt – nun allerdings noch Jahre dauern. Eine Entlastung des Kreuzungsbereichs ist in absehbarer Zeit nicht in Sicht.

Daher plädieren FDP und Freie Wählergemeinschaft nun dafür, die Planungen für einen Kreisverkehr zeitnah auf den Weg zu bringen und haben einen entsprechenden Antrag gestellt.

„Dies muss geschehen, solange das letzte Anliegergrundstück noch nicht neu bebaut ist“, sagt Jürgen Rothstein, Ortsvereinsvorsitzender der FDP, mit Blick auf das Hamann-Grundstück. Wenn bei der Neubebauung dieser Fläche nicht ein zweispuriger Kreisverkehr eingeplant werde, sei dieser dauerhaft nicht mehr zu realisieren.

Das sieht auch Peter Christian Schröder so. „Von der Beantragung der Fördermittel bis zur Realisierung vergehen Jahre“, weiß er. Daher sei es wichtig, die Gelder zeitnah zu beantragen um den Kreisverkehr bei der nächsten Sanierung der Kreuzung in einigen Jahren umsetzen zu können. „Das würde unserer Ansicht nach auch Geld sparen, da Wartungs- und Stromkosten für die Ampelanlage wegfallen“, ist Schröder überzeugt.

Die Maßnahme würde zudem neue Optionen für die Anbindung der Straßen Haunerbusch und Thingslindestraße eröffnen, sind sich die Ratsherren einig. „Dort wären dann ebenfalls Kreisverkehre denkbar“, so Schröder. Bislang sei dies nicht möglich, da der Rückstau nach der Ampelanlage bis in den Einmündungsbereich des Haunerbuschs reiche.

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