Ausbauplanung für Straße Bordinghausen steht

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Die Straße Bordinghausen befindet sich in einem desolaten Zustand.

Kierspe - Die Planung für den Ausbau der Straße Bordinghausen, die mit den Anliegern abgestimmt wurde, passierte am Dienstag bei einer Enthaltung den Ausschuss für Umwelt und Bauen und soll nach Möglichkeit in diesem Jahr in Angriff genommen werden.

Denn auch der Antrag der Freien Wählergemeinschaft, die Maßnahme auszusetzen, bis der Landtag eine Entscheidung hinsichtlich der Straßenbaubeiträge getroffen hat, lehnte das Gremium ab. Es sei eine Illusion zu glauben, die Beiträge würden gänzlich abgeschafft. Letztlich zahlen die Anlieger 50 Prozent der Kosten für die Maßnahme (60 Prozent beim Gehweg), wobei allerdings die Gesamtkosten gegenüber der ersten Kalkulation (625 000 Euro) geringer ausfallen werden.

Die Gründe dafür erläuterten Helmut Heidemann, Leiter des Sachgebiets Tiefbau, und Rolf Wagner vom Büro KWO: Während die Bauabschnitte 2 und 3 der ursprünglichen Planung nahezu unverändert bleiben, wird im ersten Abschnitt die Fahrbahnbreite von 6 auf 5,5 Meter und der Aufbau von 75 auf 55 Zentimeter verkleinert. Allein letzeres bringe eine Kostenersparnis von 5 bis 8 Prozent, schätzt Heidemann.

Durch die schmalere Fahrbahn werden zudem Grundstücksankäufe nicht mehr notwendig, auch wenn nun auf beiden Seiten Hochborde als 1,5 Meter breite Gehwege angelegt werden sollen. Die Hochborde sollen ein Parken von Fahrzeugen verhindern. Zudem kommt es nahe der Einmündung in die Thingslindestraße zu einer Fahrbahnverengung auf 3 Meter, sozusagen als verkehrsberuhigende Maßnahme.

Dies sei mit dem dortigen Grundstücksbesitzer abgesprochen, der nun ebenfalls nur kleine Teile des Grundstücks an die Stadt abzugeben hat. Kritik gab es lediglich von Peter Christian Schröder (FWG) und Ralf Ulrich (SPD), die eine Barrierefreiheitauch auch bei Absenkungen des Hochbords nicht gegeben sehen. Dem hielt Helmut Heidemann entgegen, dass man die zwei bis drei Zentimeter allein schon für die Wasserführung brauche und dies durchaus als barrierefrei bezeichnet würde.

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