Bei Anmeldung Ansturm auf Gesamtschule

GSK-Leiterin Monika Hahn und Stufenleiterin Sigrun Wolf freuen sich über die hohen Anmeldezahlen.

KIERSPE ▪ Erneut bekommt die Gesamtschule einen starken neuen fünften Jahrgang, das steht nach Abschluss der Anmeldephase im Januar und Abwarten der vierwöchigen Widerspruchsfrist jetzt fest. Insgesamt gab es in diesem Jahr 211 Anmeldungen, was angesichts der insgesamt zurückgehenden Schülerzahlen ein gutes Ergebnis ist. „Wir sind sehr zufrieden“, erklären Schulleiterin Monika Hahn und die Stufenleiterin für den fünften und sechsten Jahrgang, Sigrun Wolf.

Aufgenommen wurden von den angemeldeten Schülern 196, 15 wurden abgelehnt. Allerdings gingen dazu neun Widersprüche ein, die nun in der Schulleitung inhaltlich behandelt werden müssen. Daher ist es durchaus möglich, dass bei Anerkennung der Widerspruchsgründe sich die Schülerzahl noch etwas erhöht. „Wir haben derzeit Klassenstärken von 28 Schülern geplant“, informieren Hahn und Wolf.

Erfreulich ist wieder, dass einerseits aus den Nachbarstädten ein großes Interesse an der Gesamtschule besteht, andererseits aber auch die Nachfrage aus Kierspe sehr stark ist. Darunter zahlreiche Schüler mit guten Leistungsperspektiven, womit sich der positive Trend in diese Richtung weiter fortsetzt. Alle sieben Klassen werden also ein ausgewogenes Leistungsspektrum haben.

Erneut werden wieder Schwerpunktklassen gebildet, darunter die Bläserklasse, was bei den Eltern prima ankommt. Allerdings wird im neuen Schuljahr bloß eine Sportklasse gebildet, weil diesmal stärker gesiebt wurde. Besonders stark war die Nachfrage im Bereich der Naturwissenschafts- sowie der Technik/Kunst-Klasse.

Neu wird in dem Jahrgang erstmals eine Klasse sein, die etwas kleiner als die anderen ist und in der Gemeinsamer Unterricht stattfindet: Fünf lernbehinderte Schüler sollen in dieser Gruppe unter spezieller sonderpädagogischer Förderung durch das neue Kompetenzzentrum an der Meinerzhagener Schule Volmetal in dieser Integrationsklasse im Regelschulbereich beschult werden. Damit setzt die Gesamtschule die UN-Resolution von Salamanca um, die beinhaltet, dass behinderte Menschen nicht ausgegrenzt werden dürfen. In dieser Klasse, die nur aus 25 Schülern besteht, werden viele Stunden doppelt mit Lehrern besetzt sein, um das erforderliche hohe Fördermaß sicherstellen zu können. Außerdem wird diese Klasse ansonsten mit besonders leistungsstarken Schülern besetzt sein, so die Planung der Schulleitung.

Insgesamt wurden alle Klassen in der Stärke gegenüber früher reduziert, um wegen der Migrantenkinder die Sprachförderung intensivieren zu können.

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