Andrang beim Kinderkleiderbasar so groß wie nie zuvor

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Der Andrang beim Kinderkleiderbasar, der am Samstagmorgen im Pädagogischen Zentrum und der Mensa der Gesamtschule stattfand, war enorm.

Kierspe - Über 100 Meter lang war die Schlange, die sich am Samstag um kurz vor 9 Uhr vor der Gesamtschule Kierspe (GSK) gebildet hatte.

Dort fand an diesem Morgen wieder der Kinderkleiderbasar statt – und so groß wie diesmal war die Resonanz noch nie. Die 75 freiwilligen Frauen und Männer hatten alle Hände voll zu tun. Auch eine kurze Lagebesprechung stand noch an, bevor um kurz nach 9 Uhr die Türen geöffnet wurden.

Im Pädagogischen Zentrum (PZ) der Gesamtschule lag auf langen Tischen Kleidung für die größeren Kinder bereit. In der Mensa gab es Bekleidung für die kleineren Kinder, vom Babyalter an. Groß war der Andrang auch beim Kinderspielzeug, den Fahrrädern und bei den Kinderwagen.

748 Kennnummern waren für den Kinderkleiderbasar in der Gesamtschule angenommen worden, das war ein Rekord. „Wir mussten die Ausgabe der Kennnummern bereits am Mittwoch beenden, weil alle Nummern ausverkauft waren“, berichtete Karin Turck. Der Großteil der 75 freiwilligen Helferinnen und Helfern kam aus Kierspe, Halver, Meinerzhagen, Herscheid und Marienheide. „Wir haben inzwischen eine Warteliste, weil so viele bei uns mitmachen wollen“, betonte Karin Turck. Die Basare in Halver und Schalksmühle gibt es nicht mehr, daher erklären sich die Organisatoren des Kiersper Kinderkleiderbasars den großen Zuspruch.

Der Erlös aus dem Basar geht in diesem Jahr an verschiedene Projekte aus der näheren Umgebung. Zumeist werden Kindergärten und Schulen bedacht, auch der Förderverein der evangelischen Kirchengemeinde, das wechselt mit jedem Basar.

Viel Arbeit steht für die ehrenamtlichen Helfer des Basares regelmäßig an. Vor dem Basar werden die Nummern für die Verkäufer herausgegeben, die Nummernzettel müssen kopiert werden. Am Freitag werden die Teile angenommen, am Samstag beginnt der Verkauf gegen 8 Uhr und endet gegen 17 Uhr. So ergibt sich insgesamt ein Einsatz von weit mehr als 20 Stunden.

„Als kleines Dankeschön für die Mithilfe dürfen dann auch die Mithelferinnen im Vorhinein die Sachen sichten und kaufen“, so Turck. Dankbar ist sie Ulrich Winterhoff vom Winterhoff it-Service in Meinerzhagen, der in diesem Jahr wieder kostenlos die Computer für die Abrechnungen zur Verfügung gestellt hat.

Auch den nächsten Kinderkleiderbasar hat das Organisationsteam bereits in Planung. Er wird am Samstag, 7. Oktober stattfinden.

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