Anbau sichert die Betreuung kleiner Kinder

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Antonia Del und Ulrich Hoffmann freuen sich, dass die Bauarbeiten am Erweiterungsgebäude des DRK-Kindergartens am Felderhof begonnen haben. ▪

KIERSPE ▪ „Für die Kinder ist das sehr spannend. Und die Baumaßnahme passt auch sehr gut in das Projekt ,Unsere Stadt‘, mit dem sich die Kinder derzeit beschäftigen. Bei dem Bauunternehmer haben wir großes Glück. Er nimmt sich viel Zeit für die Kinder und erklärt genau, was dort passiert“, freut sich Antonia Del, die Leiterin der DRK-Kindertagesstätte Felderhof über den Baufortschritt auf dem Gelände.

Ursprünglich sollte der Anbau für die U-3-Betreuung bereits im vergangenen Jahr errichtet werden. Da jedoch das Land Fördermittel zurückhielt, verzögerte sich die Errichtung.

Doch mittlerweile ist die Bodenplatte gegossen und Ulrich Hoffmann, Hauptamlicher Vorstand des DRK-Kreisverbandes, rechnet mit einer Fertigstellung des Anbaus spätestens zum Ende der Sommerferien.

Insgesamt können dann zwölf Kinder im Alter bis drei Jahren fachgerecht in der Einrichtung betreut werden. Dafür müssen neben einem neuen Gruppenraum auch ein Ruhe- und ein Waschraum gebaut werden. Darüber hinaus wird es einen Raum für differenziertes Arbeiten geben.

Da bei der Übernahme des Kindergartens von der evangelischen Kirchengemeinde im Sommer des vergangenen Jahres bereits sechs Kinder im Alter bis zu drei Jahren betreut wurden, hatte das DRK Räume im ehemaligen Gemeindehaus von der Stadt angemietet, um eine entsprechende Betreuung sicherzustellen.

Errichtet wird der Gebäudeteil von dem Architekturbüro Pieper in Attendorn und einem Generalunternehmer aus Lennestadt. „Wir haben uns für Unternehmen entschieden, die sich in der Nähe befinden und sich auf solche Gebäude spezialisiert haben“, erklärt Hoffmann.

Die Kosten für den Anbau beziffert er auf 240 000 Euro, die sich alleine daraus ergäben, da es für jeden der geplanten zwölf Plätze in der U-3-Betreuung einen Zuschuss in Höhe von 20 000 Euro vom Land gebe. „Derzeit haben wir noch zwei freie Plätze in diesem Bereich, für die wir noch Anmeldungen annehmen“, so Del.

Insgesamt werden in der Kindertagesstätte, die auch als Familienzentrum genutzt wird, ab Sommer 65 Kinder in drei Gruppen von neun Fachkräften betreut.

Doch bis dahin gibt es noch einiges zu tun. So muss der Anbau mit dem Hauptgebäude verbunden und ein neuer Standort für den Spielplatz gefunden werden. Um Kosten zu sparen, prüft derzeit ein Unternehmen, ob die bestehende Heizungsanlage so viel Leistung bringt, dass daran auch noch der Anbau angeschlossen werden kann. Vorsichtshalber hat der Architekt eine eigene Anlage für den Anbau auf der Rückseite des Kindergartens geplant. ▪ Johannes Becker

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