Gullideckel an Asphalt anpassen

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Die Firma Vienna hat gestern mit den Regulierungsarbeiten an Kanalschächten in Kierspe begonnen.

Kierspe - Gestern fiel, wie bereits berichtet, der Startschuss für die sogenannten Regulierungsarbeiten an Kanalschächten. Bei dieser Maßnahme werden bis zum 11. August in verschiedenen Straßen insgesamt 17 abgesackte Kanaldeckel wieder an die Asphaltdecke angepasst.

Da es dadurch zu teilweise starken Verkehrsbehinderungen kommt, wurden für diese Kanalschachtregulierungsarbeiten die Sommerferien als Zeitpunkt ausgesucht, da in dieser Zeit erfahrungsgemäß nicht mit so einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen ist.

Gleichwohl kommt es zu Behinderungen, das zeigte sich schon gestern, als das beauftragte Unternehmen Vienna aus Hargesheim einen der Kanalschächte in Angriff nahm. Denn dafür wurde eine mobile Ampelanlage aufgestellt, die den Verkehr an der Baustelle vorbeiführte.

Ursachen für das Absacken der Gullideckel sind Hitze und Kälte, die den Asphalt ausdehnen, während der Kanalschacht – zumeist aus Beton – kaum darauf reagiert. Die Folge: Mit der Zeit liegt der Gullideckel tiefer als der umgebende Asphalt, was bei den Fahrzeugen, die darüber hinweg fahren, zu Schlägen und damit bei den Anwohnern zu Lärmbelästigungen führt.

Im Laufe der Jahre hat sich die Technik geändert: Um den Verkehr wieder ruhiger fließen zu lassen, so erklärte der zuständige Verwaltungsmitarbeiter Manfred Fleige, werde das Geschränk (der Schachtkopf) einen selbstnivellierenden Deckel erhalten.

Dies geschieht in Form eines Vergießens und damit Einarbeitens in den Asphalt. In Kierspe wurden 17 Kanaldeckel ausgemacht, die zu tief liegen und durch das beauftragte Unternehmen „angehoben“ werden.

Die Ampelanlage auf der Kölner Straße führte zu leichten Verkehrsbehinderungen.

Auf der Kölner Straße sind es mehrere im Bereich zwischen den Hausnummern 49 und 73, auf der Volmestraße sind es die Gullis bei der Einmündung der Feldstraße, in Höhe des Volme-Freizeitparks und in Neuebrücke. Weitere Regulierungsarbeiten werden auf der Friedrich-Ebert-Straße in Höhe der Einmündungen der Linden- und der Kölner Straße durchgeführt.

Außerdem wird die Firma auf der Beethovenstraße (Hausnummer 17), Fritz-Linde-Straße (Hausnummer 6 und 12), Höferhof (Hausnummer 46) und Schubertstraße (Einmündung Büscherweg) aktiv – bis zum 11. August sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Bei Fragen steht Manfred Fleige zur Verfügung, Tel. 0 23 59/66 11 74, E-Mail m.fleige@kierspe.de, wenden.

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