Alkoholmissbrauch auch in jungen Jahren

+
Sihan Qurhani sprach mit den Schülern der neunten Klassen der Gesamtschule über die Gefahren, die vom Missbrauch von Alkohol und Drogen ausgehen.

Kierspe - „Wie gefährlich sind Drogen und Alkohol?“, „Welche Wirkung entfalten sie in einem jungen Körper?“ und „Wie kann ich helfen, wenn ein Freund zuviel getrunken hat?“

Fragen, mit denen sich am Mittwoch die Schüler der neunten Klassen der Gesamtschule beschäftigten. Unterstützt wurden sie dabei von der AOK.

„Die Jugendlichen sind immer jünger, wenn sie mit Alkohol in Kontakt kommen und die Zahl derer, die trinken, steigt kontinuierlich an“, sagt Marianne Stein von der AOK Nord-West. Die Krankenkasse unterstützt seit vier Jahren die Gesamtschule bei dem Projekt zur Alkohol- und Drogenprävention, das im Rahmen des Schulprogramms stattfindet und sich an alle Schüler der neunten Klassen richtet. Zwei Stunden lang beschäftigten sich die jungen Menschen mit Alkohol und Drogen, vor allem aber damit, was diese anrichten können. Diese Aufgabe hatte Sihan Qurhani vom Projekt „Tour des Lebens“ übernommen. Mit einem Quiz und einem Fragebogen näherte sich die Referentin dem Thema und auch den Schülern. Dabei war jedoch niemand so blauäugig zu glauben, dass sich der Konsum – vor allem von Alkohol – bei allen Schülern verhindern lässt. Deshalb ging es auch um ganz praktische Hilfen für den Fall, dass ein Freund oder Mitschüler zu viel getrunken hat.

Auch Hilfe bei Bewerbungen

Stein machte dabei noch einmal klar, dass gerade die Schüler in der Pubertät besonders anfällig seien und die Präventionsarbeit gerade dann sinnvoll sei. „Wir wollen die jungen Menschen aber nicht nur in diesem Bereich unterstützen, sondern auch bei anderen Fragen, die in diesem Alter eine entscheidende Rolle spielen“, so Stein. Deshalb biete die AOK den Schülern, die nach der zehnten Klasse die Schule verlassen würden, um eine Ausbildung zu beginnen, auch Hilfe bei der Bewerbung an. „Jeder Schüler kann, wenn er es wünscht, Kontakt zu uns aufnehmen. Wir kommen dann auch nach Hause, um bei der Bewerbung zu helfen oder weitere Fragen zum Thema Ausbildung zu beantworten“, verspricht die Krankenkassenmitarbeiterin.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare