Ängste und Trauer sind Themen beim Kinderkreuzweg

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Zum Beginn des Kinderkreuzweges versammelten sich die Mädchen und Jungen um den Altar und zündeten ein Teelicht an.

Kierspe - Sie wurden gefesselt, fassten eine Dornenkrone an oder sprachen ihre Ängste in ein Seil und verknoteten dieses dann.

Die Kommunionkinder aus Kierspe und Meinerzhagen trafen sich am Karfreitag in der Kirche St. Josef zu einem Kinderkreuzweg, der kindgerecht von den Katechetinnen Petra und Jessika Kurzawski, Monika Barwanitz sowie Pastor Gregor Myrda zusammengestellt worden war.

Doch bevor die Kinder und die Erwachsenen den Kreuzweg gingen, trafen sie sich erst einmal am Altar und zündeten ein Teelicht an. Daraufhin las Jessika Kurzawski die Leidensgeschichte von Jesus in der Originalfassung vor, die Petra Kurzawski anschließend für die Kinder in die heutige Sprache übersetzte.

Von Angst war da die Rede – Angst, die auch Jesus damals hatte, als er seinen letzten Weg ging. Die Angst der Kinder ist eine andere. Sie können Angst vor Mitschülern haben oder vor Arbeiten in der Schule. Diesem negativen Gefühl können sie begegnen. Dafür erhielten die Mädchen und Jungen von Monika Barwanitz ein kurzes Stück Seil. In dieses sollten sie ihre Ängste hineinsprechen, es sodann verknoten und in einen großen Sammelkorb legen.

Bei der nächsten Station fesselten sich die Kommunionkinder mit einem Stück Stoff gegenseitig. So bekamen sie ein Gefühl dafür, wie es ist, wenn man sich nicht frei bewegen kann.

Anschließend befühlten die Kinder – und auch manche Erwachsene – eine Krone mit spitzen Dornen, einige ließen sie sich zudem vorsichtig auf den Kopf setzen.

Bei der nächsten Station des Kinderkreuzweges ging es um das Thema Tränen der Trauer um einen lieben Menschen oder ein liebes Tier. So bekamen die Kommunionkinder eine kleine symbolische Träne in die Hand gelegt, auf die sie dann ihre Trauer lenken und sie zum Schluss in einen Korb legen konnten.

Zum Ende des Kinderkreuzweges legten die Mädchen und Jungen den Korb mit den Ängsten, Fesseln, der Dornenkrone sowie den Tränen auf den Altar und gaben ihn somit symbolisch Jesus in die Hand. Danach beteten sie gemeinsam ein Vaterunser.

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