Acht Tage nach dem Unfall in Kierspe auf der K25

Geflüchteter Motorradfahrer stellt sich: 25-Jähriger aus Kierspe

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Kierspe - Mit dem Abstand von etwas mehr als einer Woche ist die ominöse Unfallflucht von der Kreisstraße 25 zwischen der Anschlussstelle zur L528 und Kierspe-Bollwerk aufgeklärt: Am Dienstagmorgen hat sich ein 25-Jähriger aus Kierspe auf der Polizeiwache in Meinerzhagen gestellt, der das Unfall-Motorrad gefahren sein will, aber über keine gültige Fahrerlaubnis verfügt.

Ob der fehlende Führerschein auch das Motiv für den jungen Mann aus Kierspe gewesen war, am Montag, 24. April, nachmittags um kurz vor 14 Uhr nach dem Unfall das Weite zu suchen, wird in der Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis nicht aufgelöst.

Nach offizieller Lesart dauern die Ermittlungen an - aber es liegt sicherlich nahe, dass der Motorradfahrer, der auf einer Maschine mit Wormser Kennzeichen unterwegs gewesen war, deshalb flüchtete.

Lesen Sie: Schwerer Unfall auf K25 - Polizei sucht Unfallbeteiligten

Der Kradfahrer war am 24. April von der L 528 in Richtung Berkenbaum abgebogen und in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort war ihm eine Autofahrerin aus Kierspe entgegen gekommen, die wenigstens noch den Frontalzusammenstoß verhindern konnte. Das Motorrad war jedoch in die Seite des Fahrzeugs geprallt und krachte auf die Straße - Sachschaden insgesamt: fast 20.000 Euro.

Mit den Worten "Ich bin unverletzt" war der Motorradfahrer im angrenzenden Wald verschwunden und hatte das Zweirad einfach zurückgelassen. 

Etliche Beamte aus Kierspe, Meinerzhagen, Lüdenscheid und Halver hatten auch mit Hilfe eines Hubschraubers nach dem Flüchtigen gesucht - ohne Ergebnis.

Etwa 1,90 Mete groß - schwarz gekleidet - Glatze: Das waren die Merkmale, die vom Unfallflüchtigen bekannt waren. Jetzt hat sich die Fahndung offenbar erledigt, das juristische Nachspiel aber wird kommen...

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