Gelungene Abschlussfeier des zehnten Jahrgangs

Für knapp 200 Gesamtschüler beginnt neuer Lebensabschnitt

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Zentraler Punkt der Abschlussfeier der Zehntklässler an der Gesamtschule war die Zeugnisausgabe.

Kierspe - Die Freude über den Beginn eines neuen Lebensabschnitts war den meisten der insgesamt 196 Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs der Gesamtschule Kierspe (GSK) deutlich anzumerken.

Sicher, bei dem einen oder der anderen – und das galt gleichermaßen auch für die Lehrer – war auch ein gewisses Maß an Abschiedsschmerz mit dabei, als es am Samstagnachmittag im Pädagogischen Zentrum (PZ) der Gesamtschule bei der Abschlussfeier der Zehntklässler zur obligatorischen Zeugnisausgabe kam.

„Now or never – jetzt oder nie“: Das Motto, das die scheidenden Gesamtschüler sich für diesen Tag ausgesucht hatten, griff der stellvertretende Schulleiter Stefan Müller im Rahmen seiner Ansprache an die nun an der Schwelle zum Erwachsensein stehenden Jugendlichen auf. Mit einem Dank an alle, die die nun „Ehemaligen“ während der vergangenen sechs Jahre an der GSK schulisch begleitet haben – speziell genannt wurden hier Abteilungsleiterin Andrea Thiele, die Beratungslehrerinnen Astrid Hettesheimer und Claudia Koch sowie auch Schulsekretärin Iris Wülfrath – verband Müller die Feststellung, dass die überwiegende Mehrzahl der Schüler die in sie gesetzten Erwartungen und Prognosen nicht nur erfüllt, sondern zum Teil sogar weit übertroffen habe.

Das spiegele sich nicht zuletzt in guten Abschlusszeugnissen wider – immerhin 70 mal wurde die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe erreicht – und unterstreiche insbesondere auch das gute Gesamtklima an der Gesamtschule als einer „bunten“ und weltoffenen Schule, an der zurzeit junge Menschen aus zwölf verschiedenen Nationen einträchtig nebeneinander leben und lernen. „Ihr wart darauf spezialisiert, mit einem Minimum an Einsatz ein Maximum an Erfolg zu erzielen“, so das Resümee des Laudators.

„Now“ gelte es für einen Teil, die richtige Berufswahl zu treffen, einige gingen ins Ausland, um dort Erfahrungen zu sammeln, ein Teil wechsele in die gymnasiale Oberstufe. Allen sei zu wünschen, dass sie alte Freundschaften bewahren und auch offen seien für Neues. Das „Never“ sei nicht endgültig, es gebe immer eine zweite Chance im Leben. Die zu erkennen und auch zu nutzen und dabei erworbenes Wissen umzusetzen, sei ein weiterer Wunsch, den „die Schule“ ihren nun Ehemaligen mit auf den Weg gebe, hieß es zum Abschluss.

Sketche und musikalische Beiträge

Sketche und musikalische Beiträge Zwischen der im Laufe des Nachmittags von verschiedenen Sketchen und musikalischen Beiträgen untermalten Zeugnisausgabe an die einzelnen Klassen, fanden auch Bürgermeisterin Marie-Luise Linde, die Beratungslehrerinnen Astrid Hettesheimer und Claudia Koch sowie nicht zuletzt auch Abteilungsleiterin Andrea Thiede passende Worte zum Abschied und zum Start in einen neuen Lebensabschnitt, bevor der offizielle Teil ausklang.

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