„Ganz normaler Winter geht zu Ende“

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Bernd Crone, Einsatzleiter beim städtischenn Bauhof, zieht eine Bilanz des zu Ende gehenden Winters, der „ganz normal“ gewesen sei. ▪

KIERSPE ▪ Lange war es jetzt ziemlich kalt und deshalb sehnen sich viele Menschen nach wärmeren Temperaturen. Tatsächlich liegt in der nächsten Woche auch schon der meteorologische Frühlingsbeginn. Vielleicht fallen somit heute und morgen die letzten Flocken vom Himmel. Auch die Mitarbeiter des Winterdienstteams der Stadt freuen sich, dass der Winter jetzt bald vorbei ist. Hat der Bauhof doch bereits den Blick auf ganz andere in den nächsten Wochen und Monaten anstehende Arbeiten wie das Beschneiden vom Bäumen und Sträuchern und die Herrichtung und Pflege der Grünanlagen gerichtet.

Zunächst aber stimmte die Einsatzleitung, bestehend aus Birgit Eschrich und Bernd Crone sowie dazu Bauhofleiter Wolfgang Schäffler, die insgesamt 23 Mitarbeiter gestern noch einmal auf einen vielleicht sogar etwas größeren Winterdiensteinsatz ein. „Denn am Wochenende soll es schneien, am Sonntag so kräftiger. Erst ab Montag, so die Wettervorhersage, werde es wärmer und der Schnee voraussichtlich in Regen übergehen“, wie Crone informiert.

Er rechnet damit, dass es das im Großen und Ganzen dann aber war. „Für uns geht jetzt ein ganz normaler Winter zu Ende“, stellt der städtische Einsatzleiter fest. Es seien insgesamt gesehen keine wirklich großen Mengen Schnee gefallen und extreme Kälteperioden habe es auch nicht gegeben. Selten sei das Thermometer deutlich unter zehn Grad gesunken. Den meisten Schnee habe es in den zwei ersten Dezemberwochen gegeben. „Wir mussten tatsächlich dann auch erst am 2. Dezember das erste Mal ausrücken“, ergänzt seine Kollegin Birgit Eschrich, indem sie in ihrem Computer nachschaut. Ab Mitte Januar kamen von Osten her Frost, Eis und Schnee bis auf wenige Tage, in denen sich das Wetter beruhigte, durchgängig bis über den gesamten Februar.

Der Bauhof hatte im vergangenen Jahr die Salz- und Splittvorräte aufgestockt und ist damit gut ausgekommen. Nachgekauft werden musste nichts, berichten Birgit Eschrich und Bernd Crone. Die günstigeren Preise im Sommer könnten nun genutzt werden, um das Lager wieder aufzufüllen.

Während des Winters gab es ein paar organisatorische Veränderungen, vor allem, was die Strecke von Mühlenschmidthausen nach Antlenberg angeht. Hier änderte sich die Zuständigkeit des Fremdunternehmers. Ansonsten ist der Winterdienst, was das Miteinander der eigenen Kräfte und der Firmen angeht, seit Jahren eingespielt und hat aus dem Grund auch diesmal wieder gut funktioniert. Dadurch gab es auffallend wenig Beschwerden, was für den Kiersper Service spricht, der die Lage in der Regel im Griff hatte. Ausgewirkt hat sich außerdem, dass der Winter weniger heftig war. Dadurch hielten sich zudem die Sonderschichten, die die Mitarbeiter fahren mussten, und damit die Belastungen für diese in Grenzen, erläutert Crone. ▪ Rolf Haase

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