Poller sollen Straße bei Padberg für Verkehr sperren

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Die Straße Vor dem Eicken soll durch Poller von der Kerspetalstraße abgebunden werden. Hintergrund sei der Trinkwasserschutz. Andere Maßnahmen wurden von den Stadtwerken Wuppertal und der Stadt erst einmal aus Kostengründen verworfen. Doch in der Bevölkerung regt sich Widerstand. An die Seite der Anwohner aus diesem Bereich und anderen Bürger stellen sich die Freien Wähler. ▪

KIERSPE ▪ Die ersten Bürger sind bereits alarmiert und wettern gegen die Idee der Stadtverwaltung, die Straße Vor dem Eicken durch Poller im Bereich der Kreuzung bei Padberg vom Verkehr abzubinden und diese künftig nur von Kierspe-Dorf aus für den Anliegerverkehr freizugeben. Ein entsprechender Beschluss soll in der Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses morgen um 17 Uhr im Rathaus gefasst werden.

Hintergrund ist ein „zu erkennender Handlungsbedarf zum Schutz des Trinkwassers“, wie es heißt. „Nicht, dass für die Anwohner jenseits des Kerspebaches, die alle über eine ungesicherte Brücke angebunden sind, irgendwann auch noch ein Wohnverbot verhängt wird und die Häuser geräumt werden, wie das zwei Anwohnern In der Grüne jetzt droht, wenn diese nicht ihre Brücke über die Volme sanieren“, unkten bereits Peter Christian Schröder und Claudia Maiwurm von den Freien Wählern. Im Interesse der Bürger aus dem Bereich sprechen sie sich klar gegen die Abbindung der Straße aus und fordern vor einem Beschluss ohnehin erst einmal eine Bürgerversammlung.

Die beiden vertreten die Ansicht, dass auf diese Verbindungsstraße nicht verzichtet werden sollte, um nicht andere Strecken mit mehr Verkehr zu belasten. Zudem habe es in den vergangenen Jahrzehnten auch keinerlei Unfälle gegeben, die einen Handlungsbedarf signalisieren würden, so dass von einer nicht ausreichenden Verkehrssicherheit kaum gesprochen werden könne. ▪ Rolf Haase

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