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99 Prozent: Die Volkshochschule ist „durchgeimpft“

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Von: Johannes Becker

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Bereits im vergangenen Jahr fand im Alten Amtshaus ein kleiner Weihnachtsmarkt statt, zu dem Besucher nach vorheriger telefonischer Anmeldung bei Silvia Baukloh zutritt erhielten. So soll es auch in diesem Jahr sein.
Bereits im vergangenen Jahr fand im Alten Amtshaus ein kleiner Weihnachtsmarkt statt, zu dem Besucher nach vorheriger telefonischer Anmeldung bei Silvia Baukloh zutritt erhielten. So soll es auch in diesem Jahr sein. © Becker, Johannes

 „Von den rund 2000 Teilnehmern an VHS-Kursen, die wir derzeit haben, sind 99 Prozent geimpft oder genesen, lediglich 20 Kursteilnehmer sind weder geimpft noch genesen und fallen unter die Neuregelung“, freut sich Marion Görnig, Leiterin der Volkshochschule Volmetal.

Kierspe - Die neue Regelung, auf die sich Görnig bezieht, beinhaltet, dass an den Kursen nur noch Genesene und Geimpfte teilnehmen dürfen. Das bedeutet aber auch, dass die erwähnten 20 Personen auch nicht mit einem Test teilnehmen dürfen. „Ansonsten gilt aber weiterhin unser Hygienekonzept und auch der Abstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden. Beim Betreten der Gebäude und Kursräume muss eine medizinische Maske getragen werden, die aber dann am Sitzplatz abgenommen werden kann“, erklärt die VHS-Leiterin.

Integrationskurse

Anders verhält es sich bei den Integrationskursen, die von der VHS im Volmetal angeboten werden – dort gelten die gleichen Bestimmungen wie an den Schulen. Teilnehmer, die nicht geimpft genesen sind, müssen vor jedem Unterrichtsbeginn getestet sein. Das kann entweder über den Schnelltest eines Testzentrums geschehen oder durch einen Test unter Aufsicht in dem Gebäude, in dem der Kursus stattfindet.

Derzeit nehmen 50 Ausländer an den vier Integrationskursen teil, die in Meinerzhagen und Kierspe angeboten werden. „Zum Glück sind sehr viele Teilnehmer mittlerweile vollständig geimpft“, sagt Görnig, die die Daten für einen Kurs griffbereit hat, der gerade in Kierspe stattfindet: „Von den elf Teilnehmern sind neun vollständig geimpft, eine der nicht vollständig Geimpften hat mittlerweile die erste Impfung erhalten.“

Museen

Doch nicht nur die VHS unterliegt neuen Regeln, sondern auch andere Kulturbetriebe – wie zum Beispiel die Museen in Kierspe, die vom Heimatverein betrieben werden.

„Im Fritz-Linde-Museum finden keine Veranstaltungen mehr statt“, sagt Silvia Baukloh, Vorsitzende des Heimatvereins, in dessen Trägerschaft sich die Museen befinden.

Gleiches gelte auch für den Schleiper Hammer, der inzwischen winterfest gemacht worden sei. Eingentlich hätte dieses erst später passieren sollen, da am ersten Adventswochenende dort der Adventsmarkt des Heimatvereins stattfinden sollte. Doch dieser wurde aufgrund der Pandemieentwicklung abgesagt.

Klassische Öffnungszeiten gibt es auch im Bakelitmuseum jetzt nicht mehr. „Wir können aber nach Absprache öffnen und Führungen anbieten“, sagt Baukloh.

In dem Bakelitmuseum, das sich im Alten Amtshaus befindet, soll es auch in diesem Jahr wieder einen kleinen Weihnachtsmarkt geben, der für Einzelpersonen oder kleine Gruppen nach telefonischer Absprache geöffnet wird. Die Einzelheiten teilt der Heimatverein mit, wenn der Markt so weit vorbereitet ist, dass dort Besucher empfangen werden können.

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