B 237n endgültig zu den Akten gelegt

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Kierspe - Die Pläne, eine Umgehungsstraße in Form einer B 237n zu bekommen, und damit die Kölner Straße zu entlasten, hatte Kierspe bereits vor Jahren aufgegeben.

Ursache dafür war ein Gutachten, dass der Umgehung eine zu geringe Entlastung bescheinigte. Nun haben es die Kiersper auch schriftlich. In einer Presseerklärung des Verkehrsministeriums in Düsseldorf steht, dass das Land diese Ortsumgehung nicht für eine Bewertung im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans vorschlägt.

Weiter Hoffnung auf Nordumgehung

Nach wie vor hofft die Mehrheit der Kiersper Lokalpolitiker aber, dass der Bund stattdessen die Kosten für die Nordumgehung (Lausebergaufstieg) übernimmt und diese als B 54n in den Bundesverkehrswegeplan aufnimmt. Eine andere Möglichkeit, eine Ortsumgehung zu bekommen, wird weder in der Verwaltung noch durch die Politiker gesehen, da die Kosten für Kierspe nicht „darstellbar“ seien.

B54n war 2011 noch kein Thema

Allerdings fehlt in der Mitteilung des Landes jeder Hinweis auf diese Umgehung. Ursache dafür ist, dass sich die Pressemitteilung lediglich auf Straßen bezieht, die im Jahr 2011 einen noch nicht geklärten Status hatten. Die B 54n stand aber damals in Düsseldorf noch gar nicht zur Diskussion.

Verwaltung nicht mehr zu erreichen

Eine Stellungnahme der Kiersper Verwaltung konnte nicht mehr eingeholt werden, da gestern Nachmittag dort niemand mehr zu erreichen war. 

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