Kierspe: Neue Pumpe soll bei Grabung helfen

Die neue Pumpe, präsentiert von Björn Wegen, wirkt nicht besonders spektakulär, ist aber enorm leistungsfähig.Foto: Negel-Täuber

Kierspe - Mit der Arbeit im Hülloch wird es in Zukunft schneller vorangehen, denn am Samstag installierten Mitglieder der Speläo-Gruppe eine neue Pumpe. Diese wirkt zwar wenig spektakulär, sei aber sehr leistungsfähig, versicherten die Höhlenforscher. Die 35 Kilo schwere Industriepumpe der Firma Mast pumpt bis zu 1500 Liter Wasser pro Minute und lässt auch Steinchen von einer „Korngröße“ bis 6,5 Millimeter passieren.

Der Aufruf an die Kiersper das Vorhaben tatkräftig zu unterstützen, verhallte indes nahezu ungehört. Michael Floris war der einzige Kiersper, der ihm Folge leistete. Björn Wegen und Wolfgang Hänisch vom Vorstand der Speläo-Gruppe nahmen es gelassen. Allein von der Gruppe waren acht Mitglieder vor Ort und die hatten ohnehin einen vollen Arbeitstag eingeplant. Rohrleitungen mussten besorgt und verlegt, Steuerung und Pumpe installiert werden.

Durch die Entfernung der Sedimentablagerungen im Hülloch sollte das Pumpbecken vergrößert werden. Die Vorarbeiten zur eigentlichen Grabungsaktion wurden am Samstag erledigt, aber für den nächsten Arbeitseinsatz am 5. November wünschen sich die Experten viel Unterstützung aus Kierspe. Denn dann ist Handarbeit gefragt.

Der Förderweg in der Höhle vom Pumpbecken bis zum Rohrende ist gut 60 Meter lang, aber es gibt nur 30 Meter Schienen. „Der Rest muss getragen werden,“ erläuterte Wolfgang Hänisch. „Wir benötigen mindestens neun Leute zum Graben in der Höhle und zwei bis drei Leute draußen.“ Das Schmuddelwetter, das am Samstag möglicherweise den ein oder anderen Hilfswilligen abgehalten hatte, spielt dann auch keine Rolle – in der Höhle regnet es nicht.

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