Schüler des Anne-Frank-Gymnasiums erkunden Schweden

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Halver - Zum zwölften Mal waren Schüler der Oberstufe des Halveraner Anne-Frank-Gymnasiums im Rahmen eines Schüleraustauschs in Katrineholm in Schweden zu Gast.

Am Sonntag, 10. April, brachen die 25 Schüler, begleitet von drei Lehrerinnen, nach Schweden auf. Neben der dreitägigen Teilnahme am Unterricht des „Duvenholms Gymnasiet“ standen auch zwei Ausflüge in die schwedische Hauptstadt Stockholm und die nächstgrößere Stadt Norrköping auf dem Plan.

Während der drei Tage am schwedischen Gymnasium nahmen die deutschen Austauschschüler unter anderem an Unterrichtsstunden der Fächer Deutsch, Englisch und Schwedisch teil.

Abends ging es dann zusammen mit dem Austauschpartner in die Gastfamilien, wo die Schüler für die Zeit des Aufenthalts wohnten. Am Dienstag stand der Besuch von Stockholm an, an dem sowohl die deutschen als auch die schwedischen Schüler teilnahmen.

Schwedens Adel hoch im Kurs

Während der Führung durch den Königspalast erhielten die Schüler skurrile Informationen: Laut einer kürzlich erschienenen Umfrage der Zeitschrift „Neue Post“ sind die Schweden die beliebteste Adelsfamilie Europas in Deutschland.

Außerdem besuchten die Jugendlichen das Vasa-Museum: Dort bestaunten sie das auf seiner Jungfernfahrt 1628 gesunkene Kriegsschiff Vasa. Den Tag ließen sie beim Bummeln in Kleingruppen ausklingen.

Am Donnerstag waren die deutschen Schüler in Norrköping unterwegs, am Mittwoch und Freitag wohnten sie dem Unterricht bei.

Im Nachhinein waren alle Schüler beeindruckt von den vielen neuen Eindrücken: „Die Landschaft ist wunderbar, so viele Seen und Wälder. Aber auch das Schulsystem ist komplett anders als in Deutschland“, sagte ein Schüler und meinte damit die Unterschiede zwischen deutschem und schwedischem Schulalltag: „In Schweden bekommen alle Schüler einen Laptop, keiner muss mehr Bücher mit sich rumschleppen. Auch die Ausbildung ist direkt in der Schule.“

Film- und Tonstudio in der Schule

So hatte die Schule in Katrineholm ein eigenes Fernsehstudio, ein Tonstudio, eine Autowerkstatt, eine Holzwerkstatt, eine Schlosserei und weitere praktische Ausbildungsgänge im Angebot.

Die mitgereisten Lehrer zogen ein positives Fazit und bedankten sich bei allen Schülern für einen schönen Austausch. „Ich freue mich schon auf nächstes Jahr, wenn die schwedischen Schüler wieder zu uns kommen“, sagte eine Lehrerin.

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