Problem ist die Entwässerung

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Christoph Stillger vom Fachbereich Bauen und Wohnen, Bürgermeister Michael Brosch und Bernd Patzke von der Soester Ingenieurgesellschaft Patzke (von links) standen den Anwohnern Rede und Antwort.

Halver – Voraussichtlich noch in diesem Jahr soll die Modernisierung der Wirtschaftswege Dommelnheide-Streitstück und Nonnen Ennepe-Kreimendahl abgeschlossen werden.

Gut besucht war die Bürgerinformationsveranstaltung, zu der Bürgermeister Michael Brosch und Christoph Stillger vom Fachbereich Bauen und Wohnen am Donnerstag in den Sitzungssaal des Rathauses eingeladen hatten. Seitens des zuständigen Ingenieurbüros war Bernd Patzke aus der Geschäftsführung der Ingenieurgesellschaft Patzke vor Ort.

Irritationen im Vorfeld

Knapp auf die Vorgeschichte der Baumaßnahme und Irritationen im Vorfeld ging Michael Brosch ein. Die Stadt habe Fördermittel für die Modernisierung der beiden Wirtschaftswege erhalten, erklärte er. Straßenbaubeiträge würden dadurch für die Anwohner nicht fällig. Anlass der Zusammenkunft sei es jetzt, die Bürger über die technische Ausstattung der Maßnahme zu informieren.

Büro liegt gut im Zeitplan

Mit dem ersten Bauabschnitt, der bereits begonnen habe, liege das Büro gut im Zeitplan, erklärte Bernd Patzke. Wenn es das Wetter zulasse, könne es gelingen, die Modernisierung der Wege noch in diesem Jahr abzuschließen. Beide Wege seien arg in Mitleidenschaft gezogen, sodass ein Neubau in voller Auflagenstärke durchgeführt werden müsse. Von 50 Zentimeter Gesamtaufbau und einer Höherlegung der Wege war die Rede. Dort, wo Höfe liegen, werde in etwa die alte Höhe gehalten. Auch auf die Breite der Wege – vorher und nachher 3,50 Meter plus 1,50 Meter Bankett (Seitenstreifen) – ging er ein. Um einen Verbindungsweg und einen Hauptwirtschaftsweg handele es sich bei der Maßnahme.

Zerstörte Drainage wird erneuert

Zu den massiven Schäden habe die Entwässerungssituation beigetragen. Um Abhilfe zu schaffen, werde alte, zerstörte Drainage erneuert, jedoch keine zusätzliche gebaut. Ansonsten solle die Entwässerung über die Querneigung der Wege und vom Rand aus – wo erforderlich – durch Mulden, die im Boden profiliert werden, erfolgen. Von der Möglichkeit, Fragen zu stellen, machten die Anwohner regen Gebrauch. Dringenden Redebedarf sah Ortsbauer Michael Loitz, der unter anderem auf die Einfahrten der Feldwege bei Höherstellung der Wirtschaftswege zu sprechen kam, gegeben. Eine niveaugleiche Angleichung stellte Bernd Patzke diesbezüglich in Aussicht. Auch in Sachen Baumbestand konnte der Ingenieur des Soester Büros die Anwohner beruhigen. „Es müssen keine Bäume gefällt werden.“ Nach gültigen Vorgaben des Katasteramts würden die modernisierten Wege innerhalb der öffentlichen Parzellen bleiben. Um Erreichbarkeit, eine wünschenswerte Geschwindigkeitsbegrenzung, Winterdienst und vieles mehr ging es bei der Versammlung. Die Fördermittel müssten komplett in diesem Jahr abgerufen werden, erklärte Michael Brosch, sonst würden Strafzinsen drohen.

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