Zwei neue Kita-Gruppen im Jugendheim-Gebäude

- Foto: Domke

Halver - Das Problem ist hinlänglich bekannt: In Halver fehlen Plätze für die Betreuung von Kindern. Genauer gesagt, sind noch zwei Gruppen in Kindertagesstätten einzurichten. Und Bürgermeister Dr. Bernd Eicker ist überzeugt: „Das werden wir erreichen!“

Von Det Ruthmann

Denn bereits seit einiger Zeit laufen Gespräche der Stadt mit dem Deutschen Roten Kreuz und natürlich dem Jugendamt des Märkischen Kreises – mit dem Ziel, die DRK-Kindertagesstätte (Kita) „juno“ um eine U3- (unter drei Jahren) und eine Ü3-Gruppe zu erweitern. Dies gelingt allerdings nicht im bestehenden Gebäude an der Jugendheimstraße.

Denn schon aktuell nutzt die Einrichtung die Kellerräume des sogenannten Jugendheims, in dem das Jugendzentrum untergebracht ist. Sofern die Gespräche erfolgreich zum Abschluss gebracht werden, wird die DRK-Kita ab dem Kindergartenjahr 2016/17 weitere Räume in dem Gebäude nutzen.

„Das ist eine sehr gute Lösung“, zeigt sich das Stadtoberhaupt sehr optimistisch, dass das Problem der fehlenden Kindergartenplätze im kommenden Jahr gelöst wird. Vollzug kann Eicker jedoch noch nicht melden: „Die Gespräche sind auf einem sehr guten Weg!“

Das gelte auch für das Problem, das aus der DRK-Kita-Erweiterung resultiert: Das Jugendzentrum muss umziehen, um für die Kindertagesstätte Platz zu machen. Wohin es die mittlerweile 55 Jahre alte Einrichtung verschlagen wird, kann der Bürgermeister mit Blick auf die ebenfalls laufenden Verhandlungen (noch) nicht sagen.

Es wird aber wohl kein städtisches Gebäude sein, so konnte Bernd Eicker auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers bestätigen, dass das Jugendzentrum aufnehmen wird. „Wenn es so klappt, wie wir uns das vorstellen“, erklärte der Bürgermeister weiter, „wird es ein attraktiver, recht zentral gelegener Standort sein“. Von der Vorstellung, das Jugendzentrum im Gebäude der Ganztagsschule an der Mühlenstraße unterzubringen – diese Idee wurde bereits einmal genannt – scheint man abgerückt zu sein. Möglicherweise auch vor dem Hintergrund, dass beispielsweise über kurz oder lang Räume für die Humboldtschule, vielleicht sogar fürs Anne-Frank-Gymnasium, benötigt werden.

Aktuell kann und darf Eicker angesichts der laufenden Verhandlungen natürlich nicht sagen, wohin das Jugendzentrum bis zum Sommer des kommenden Jahres umziehen wird. In diesem Fall ist ebenfalls das Jugendamt des Märkischen Kreises an den Gesprächen beteiligt. Dr. Bernd Eicker ist aber zuversichtlich, dass er in beiden Angelegenheiten bereits „in den nächsten Wochen“ Vollzug melden kann.

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