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Update: Zwei Grundschulklassen am Dienstag in Isolation: Laborergebnisse in der Nacht zu Mittwoch gekommen

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Von: Sarah Lorencic

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PCR-Lolli-Test an Grundschule
PCR-Lolli-Tests an den Grundschulen: Die genauen Ergebnisse stehen noch aus © Foto: Weihrauch / DPA

Ein Tag Schule und gleich wieder in Isolation. Das traf rund 60 Schülerinnen und Schüler. An jeder Grundschule gab es einen positiven Pool. Welche Kinder genau positiv sind, war bis Mittwochmorgen unklar. Jetzt

Halver - Am Montag fanden PCR-Testungen bei allen Schülerinnen und Schülern statt. Am Unterricht konnten die Grundschüler auch ohne Ergebnis vorläufig am ersten Tag nach den Ferien teilnehmen. Doch direkt am Dienstag musste an beiden Grundschulen jeweils eine Klasse komplett zuhause bleiben. Denn liegen normalerweise die Einzelergebnisse der Schüler aus einer Klasse vor, ließen diese auf sich warten.

Update: Mittwoch, 12. Januar, 9:30 Uhr: Die Laborergebnisse der beiden positiv getesteten Pools an der Lindenhof- und Regenbogenschule sind Mittwochmorgen gegen 4 Uhr gekommen. Jeweils ein Kind in beiden Pools der Grundschulen wurde positiv getestet. Die restlichen Schülerinnen und Schüler konnten am Mittwochmorgen wieder zur Schule gehen. Vor Unterrichtsbeginn standen wieder Tests an. Die Leiter der beiden Grundschulen, Daniel Riegel und Monika Lauterbach, hoffen auf schnellere Ergebnisse. Müssten regelmäßig als Vorsichtsmaßnahmen ganze Klassen, sogenannte Pools, zuhause bleiben, wird der Unterricht zu einem ungewollten Wechselunterricht.

Die vorläufigen Laborergebnisse kamen am Montagabend. Ergebnis: Sowohl an der Lindenhofschule, als auch an der Regenbogenschule, Standort Oberbrügge, gibt es jeweils einen positiven Pool – also mindestens ein positiv getestetes Kind in einer Klasse.

Normalerweise müssen nur die positiv getesteten Schüler in Quarantäne. Welche Kinder das sind, war jedoch unklar. So blieb der gesamte Pool zuhause und bleibt es auch, bis es Klarheit gibt, wer negativ getestet wurde. Diese Schülerinnen und Schüler dürfen dann wieder am Unterricht teilnehmen.

Labor überlastet

Dass die Einzeltests noch nicht einsehbar waren lag am Labor, wie man dem Regenbogenschulleiter erklärte. Rund 500 Pools mussten ausgewertet werden, so die Erklärung. Das Labor sei überlastet. Diese Information kam auch bei Monika Lauterbach an. Aus der Erfahrung wissen beiden Grundschulleiter, dass meist nur ein Kind positiv ist. Eine andere Möglichkeit bei der Angabe eines positiven Pools könnte sein, dass mindestens ein Ergebnis nicht verwertbar gewesen ist. Das sei zwar selten, komme aber auch vor, wie Monika Lauterbach erklärt – und auch hofft.

„Ich habe mit mehr Fällen gerechnet“, sagt Daniel Riegel. Von 14 Klassen gibt es nach der Testung in einer Klasse positive Testergebnisse. Beide Schulleiter hofften auf die Einzelergebnisse im Laufe des Abends, damit der Großteil der Schüler der Klassen wieder am Unterricht teilnehmen kann.

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