Quarantäne für Kita-Gruppe

Zwei Corona-Fälle in Kita: Die kleinen Tiger müssen zuhause bleiben

Kita-Kinder Halver Pusteblume
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Eine Kita-Gruppe ist in Quarantäne (Symbolfoto).


In einer Kita in Halver gibt es zwei Corona-Fälle. Eine Gruppe befindet sich in Quarantäne. Eine Reihentestung findet am Wochenende statt.

Halver – Die kleinen Tiger müssen zuhause bleiben. Die evangelische Kindertagesstätte Pusteblume muss die 25-köpfige Tigergruppe schließen, die Quarantänezeit und die Ergebnisse einer Reihentestung abwarten, bis die Kinder wieder zum Bächterhof kommen können.

Mit zwei positiven Ergebnissen bei Kindern war klar, dass die Gruppe geschlossen werden muss, sagt Michaela Leitzbach, die beide evangelische Einrichtungen in Halver und damit auch das Spatzennest an der Gartenstraße leitet.

Quarantäne bis Montag

Die entsprechende Meldung vom Gesundheitsamt erreichte die Leiterin am Samstag. Die Quarantäne für die Kinder gilt rückwirkend seit Montag vergangener Woche und reicht bis zum kommenden Montag, 22. März. Getestet wird in Lüdenscheid am Samstag, sodass Michaela Leitzbach zweierlei hofft: dass die Kinder gut durch die Quarantäne kommen und am Dienstag, 23. März, der Kita-Betrieb für Kinder und Eltern wieder gesund aufgenommen werden kann.

Es ist in Halver nicht der erste Fall, dass das Coronavirus in den Betrieb hineinhagelt. Auch die Kita Wunderland in Oberbrügge musste die Türen zeitweise schließen, ebenso die Wundertüte der Awo an der Weststraße.

Dass es nicht die gesamte Kita erwischte, liegt an der strikten Trennung von Gruppen und Mitarbeiterinnen. Der damit verbundene personelle Mehraufwand ist dabei – nicht nur in den evangelischen Kitas in Halver – auch Grund für die landauf und landab um zehn Stunden reduzierte Betreuungszeit.

Auch Kinder können sich infizieren

Dass es zu einer Gruppenschließung auch in der Pusteblume kommen könnte, war für Michaela Leitzbach durchaus erwartbar. Sie wundere sich eher, dass der Fall so spät eingetreten sei. Auch Kita-Kinder könnten sich infizieren und das Virus weitergeben, seien aber häufig asymptotisch.

Für die Erzieherinnen am Bächterhof gilt, dass alle, bei denen es möglich ist, inzwischen geimpft sind. Alle Kolleginnen ließen sich zweimal in der Woche testen. Und bei der Impfung in der vergangenen Woche habe man sich von den verfügbaren Terminen den Freitag ausgesucht angesichts der möglichen Nebenwirkungen des Impfstoffs Astrazeneca. „Da blieb das Wochenende Zeit, um das auszukurieren“, sagt Michaela Leitzbach mit Blick auf den Kita-Betrieb.

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