ZWAR-Netzwerk verschönert einstige Gaststätte

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Die ehemalige Gaststätte „Unter den Linden“ wurde von besonders kuscheligen Spinnen heimgesucht.

HALVER - In vergangenen Zeiten war die Marktstraße ein Prachtexemplar: Hier traf man sich nicht nur zum Jahrmarkt, sondern auch zur gemütlichen Runde – etwa in der einstigen Gaststätte „Unter den Linden“. Dass es sich dabei mittlerweile um eine „Schrottimmobilie“ handelt, wird selbst Laien deutlich.

Umso auffälliger sind die Farbakzente, die die ZWAR-Akteure gesetzt haben. Sie machten ihrem Namen als Netzwerkgruppe alle Ehre – und spannen ein ganz besonderes Netz.

Wollene Spinnfäden zieren derzeit die alles andere als einladenden Fenster des Gebäudes. Der besondere Clou: Auch auf Spinnen haben die Strickerinnen nicht verzichtet. Diese wirken beinahe so, als spönnen sie immer noch an ihrem Netz.

Ruhig genug haben sie es zweifellos: Wie mehrfach berichtet, ist die Ruine seit Jahren ein Ärgernis für Anwohner und Stadt. Der Verwaltung waren bislang jedoch die Hände gebunden, da – so die Aussagen gegenüber unserer Zeitung – keine Gefahr von dem alten Gemäuer ausgeht. Und so lange das nicht der Fall ist oder sich eine andere Lösung für die einstige Gaststätte ergibt, können die kuscheligen Krabbler weiter gemählich ihre Fäden spinnen. - zach

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