Zusätzliche Stellplätze für Halvers Innenstadt

Halver - Um die Schaffung zusätzlicher innerstädtischer Parkplätze auf dem Jugendheimplatz geht es am kommenden Dienstag, 11. September, im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen. Mit Kosten von 230.000 bis 240.000 Euro rechnet die Verwaltung. 

Das Projekt geht zurück auf einen gemeinsamen Antrag von CDU, UWG und Grünen vom Juni dieses Jahres. Die Fraktionen sehen „erheblichen Handlungsbedarf“, was die Parkplatz-Situation in der Innenstadt insbesondere mit Blick auf die Lage des Einzelhandels an der Frankfurter Straße angeht. Die vorhandenen Stellplätze seien zudem vielfach durch Dauerparker blockiert. 

Einen Teil des Problems will die Stadt bereits kurzfristig angehen. Dafür soll eine Reihe von Stellplätzen mit einer Parkscheibenregelung auf eine Dauer von einer Stunde begrenzt werden. Dabei handelt es sich um die Stellplätze auf der rechten Seite bei der Zufahrt von der Jugendheimstraße aus. 

Ob die zusätzliche Erweiterung des Platzes um 15 Parkplätze infrage kommt, wird nun mit der Kostenschätzung aus der Bauverwaltung erstmals Thema im jetzt anstehenden Ausschuss. Denn einschließlich der Nebenarbeiten wird es teuer. Überplant ist eine Fläche von 550 Quadratmetern, die Raum für diese Stellplätze bieten soll. 

Durchgerechnet wurden drei Varianten mit einer Herstellung mit einer unbefestigten, sogenannten wassergebundenen Oberfläche, in Asphalt oder Pflaster. Die billigste Variante schlägt danach mit 211 000 Euro zu Buche, wird aber nicht empfohlen, weil keine Markierungen vorgenommen werden könnten. Durch das Parken kreuz und quer würde Platz verloren gehen. Bei einer bituminösen Oberfläche ginge es um 231 000 Euro, gepflastert um 237 000 Euro. .

Bei einer Breite von 2,80 Metern und einer Tiefe von 5,50 Metern könnten 15 Stellplätze realisiert werden. Begnüge man sich mit einer nicht empfohlenen Breite von 2,50 Metern, wären es 17 Plätze, so die Vorlage aus dem Bauamt. Pro Parkplatz käme man im Ergebnis auf Kosten von 15.000 bis 16.000 Euro. 

Eingerechnet sind auch die Arbeiten an vorhandenen Leitungen und der Einzug von Leerrohren, um dort Elektrofahrzeuge betanken zu können. 

Ein Teil der Kosten ist darauf zurückzuführen, dass in der Hanglage eine Stützwand zum Nachbargrundstück hin errichtet werden müsste. Die Rückwand mit 30 Metern Länge müsste zwischen 2,5 und 3 Metern hoch werden, hinzu kämen seitliche Flügel von 15 Metern Länge und zwischen 80 Zentimetern und 3 Metern Höhe.

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