„Zivilcourage – Helfen, aber richtig“

Wie man in brenzligen Situationen helfend eingreifen kann, soll im Seminar „Zivilcourage – Helfen, aber richtig“ vermittelt werden. ▪ dpa

HALVER ▪ Wer sich betroffen fühlt, wenn andere belästigt, beraubt oder bedroht werden, möchte in der Regel helfen. Wer selbst in bedrohliche Situationen gerät, wünscht sich Hilfe von Menschen, die sich in der Umgebung aufhalten.

Dennoch bleibt die Hilfe oft aus: Zum einen, weil es am Wissen fehlt, ob und – wenn ja – wie geholfen werden kann. Zum anderen, weil viele sich vor jenen Unannehmlichkeiten fürchten, die das eigene Engagement mit sich bringen könnte.

Grundsätzlich sind alle Bürger schon von Gesetzes wegen verpflichtet, bei einer Straftat im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten einzugreifen. Jede Mitbürgerin und jeder Mitbürger trägt Verantwortung dafür, dass das Zusammenleben in der Gesellschaft friedlich und zivilisiert verläuft. Deshalb ist auch jede und jeder gefordert, selbst als Zeuge und Helfer aktiv zu werden.

Wie aber sehen die individuellen Möglichkeiten aus, Zivilcourage zu zeigen? Wie kann, darf und soll man helfen, ohne sich selbst zu gefährden?

Anhand von Beispielen und praxisnahen Übungen wird im Seminar „Zivilcourage: Helfen – aber richtig“ gezeigt, welche Form der Hilfe in welcher Situation möglich ist, aber auch, was Zeugen in jedem Fall zu tun haben. Der Referent, Frank Enser, ist Kriminaloberkommissar im Kommissariat Vorbeugung.

Der Themenabend findet am Dienstag, 8. November, von 18.30 bis 21.30 Uhr in der Ganztagsschule in Halver statt und ist gebührenfrei. Aus organisatorischen Gründen bittet die Volkshochschule um telefonische Anmeldung unter 0 23 59 / 46 44. Die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle beantworten natürlich auch weitere Fragen.

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