Zelten, Führungen und auch eine Lehrstunde

Auf dem Gelände in Wolfsburg verlebten die THWler einige interessante Tage.

HALVER ▪ Wer direkt neben der Wolfsburger Autostadt campt, schaut sich die rollenden Exponate natürlich genau an. Da reicht ein Besuch nicht aus, wie die jungen Aktiven des Halveraner Jugend-THW in den vergangenen Tagen erfahren durften. Erstes Ziel der Junghelfer war natürlich das Bundesjugendzeltlager in einer großen Parkanlage nahe der Wolfsburger Autostadt. Das Team um die Jugendbetreuer Christopher Tausch und Thorsten Busch ergatterte auf der kleinen Halbinsel am See einen idealen Platz für ihre zwei großen Zelte.

Erstes Ziel am zweiten Zeltlagertag war natürlich die Autostadt des VW-Konzerns. Damit war der Tag ausgefüllt, denn so viel Anschauungsmaterial zum Thema Auto erforderte viel Zeit. Nur ganz wenige der jungen THWler wagten sich am Abend noch zur zentralen Zeltdisco. In den nächsten Tagen haben die Halveraner Jugendlichen über die Angebote in einem Designer-Oulet gestaunt, waren schwimmen und haben sich im Veranstaltungszentrum ein Musical angesehen.

Auch ein Leistungswettkampf der THW-Jugendgruppen aus den Bundesländern stand auf dem Programm. Begeistert wurde das NRW-Team aus Balve unterstützt, das am Ende einen sehr guten vierten Platz belegte. Der Nachwuchs aus Halver fieberte mit der Mannschaft, als deren Notstromaggregat den Geist aufgab und es lange dauerte, bis Ersatz bereit stand. Ein Grund dafür, wie am Ende alle meinten, dass die Balver keinen Platz auf dem Podest erreicht haben. Beim Zuschauen wurde den Junghelfer aber bitter klar: Wenn sie sich auf Regional- und Landesausscheidung im nächsten Jahr für den Bundesjugendwettkampf 2012 qualifizieren wollen, müssen sie sich noch mächtig ins Zeug legen.

Auch auf dem Besuchsprogramm stand eine Wissenschaftsausstellung, ebenso wie ein „Petromax“-Lehrgang. Die Jugendlichen sind durch die Bank begeistert von den altertümlichen Spiritusleuchten, die längst aus dem regulären THW-Bestand ausgemustert wurden und in Besitz der Jugendgruppe übergegangen sind. Nach einem Packtag ist die Gruppe wieder wohlbehalten zurückgekehrt. Als Betreuer und Fahrer aus dem THW-Ortsverband haben geholfen: Bertram Kolb, Florian Mikoleit, Joachim Kiera und auch Jörg Lüttringhaus.

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