"Magic meets Acrobatics"

Perfekte Illusion mit Timo Marc

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Auch die Zuschauer halfen bei einigen Tricks aus.

Halver - „Magic meets Acrobatics“ – unter diesem Titel stand Zauberkünstler Timo Marc am Samstag auf der Bühne in Halver und brachte die Zuschauer zum Staunen.

Aus dem Lachen und Staunen, Träumen und Schauen kamen die Halveraner am Samstagabend in der Aula des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG) bei der bezaubernden Begegnung von Magie und Akrobatik nicht heraus. Zu Gast mit einer abendfüllenden Show unter dem Motto „Magic meets Acrobatics“ waren Illusionist Timo Marc, für den Halver mittlerweile fast schon so etwas wie eine zweite Heimat geworden ist, und Artistin Marina Skulditskaya, die mit gewagten Handstand- und Hula-Hoop-Darbietungen in ihren Bann zog. 

Als „Schwebende Jungfrau“, vom charmanten Magier aus dem Sitzen heraus zum Schweben gebracht, machte die gebürtige Ukrainerin Zeit, Raum und Schwerkraft vergessen. Standing Ovations des begeisterten Publikums ließen denn auch nicht lange auf sich warten. 

Die Zeit vergeht wie im Flug

Wie im Flug verging die Zeit bei der magisch-artistischen Show der beiden Künstler, die Timo Marc als ein Potpourri von verschiedenen Absurditäten ankündigte. Sich zurücklehnen und genießen, Energie tanken und den Alltag vergessen konnte das Publikum wie versprochen. Bei seinen eigenen Beiträgen setzte der Gewinner des Grand Prix Monte Carlo und des Siegfried & Roy Awards in Las Vegas, der das Fach des Entertainments ebenso bravourös wie das der Magie beherrschte, wie gewohnt auf Interaktion. 

Timo Marc kommt jedes Jahr nach Halver.

Mühelos fand er willige Zauberassistenten, die bei manchen Tricks mächtig ins Schwitzen kamen. Ob man wollte oder nicht: Beim Trick mit der Hand unter der Guillotine, noch dazu höchst dramatisch und theatralisch inszeniert, beschlich jeden ein flaues Gefühl im Magen. Verblüffend gerieten humorvoll präsentierte Seil- und Kartentricks. Wie von Zauberhand nahm eine schlichte Bambusmatte die Gestalt von Palme, Fenster, Fisch und Sonne an. Als Großmeister seiner Zunft gab sich Timo Marc bei Tricks wie der „Schwebenden Jungfrau“ und seiner besonderen Mischung aus Television, Schattenspiel, Malerei und Zauberkunst, mit der er gemalte Schmetterlinge zum Leben erweckte und Strichmännchen zu kickenden Fußballern machte, zu erkennen. 

Dompteur von Floh und Moskito

Auch als Dompteur von „lebenden“ Tieren machte der Magier eine gute Figur. Nicht etwa weiße Tauben oder Hasen, nein: Fische, die auf Kommando aus einem Wasserbehälter ins Netz sprangen, brummende Moskitos und ein Floh, der – von niemandem gesehen – unsichtbar ein Zehn-Meter-Brett bewegte und platschend ins Wasserbecken eintauchte, mussten es sein. Perfekt war die Illusion. 

Artistin Marina Skulditskaya unterstützte Timo Marc bei seiner Show und präsentierte gewagte Akrobatik.

Die Lebensfreude, mit der Timo Marc seine Kunststücke präsentierte, steckte an und machte den Abend in der AFG-Aula zum reinen Vergnügen. Scheinbar schwerelos verzauberte Marina Skulditskaya zwischen den magischen Momenten mit ihrer hohen Kunst auf zwei Händen. Leicht wie der Windhauch, der ihre fließenden Gewänder umspielte, brillierte die Artistin mit Handstand-Äquilibristik (die Kunst des Gleichgewichthaltens) vom Feinsten. Ebenso meisterhaft wie die hohe Kunst der Gleichgewichtsakrobatik beherrschte sie das Hula-Hoop-Fach und die anmutige, elegante Reifenkunst mit mehreren Reifen. Keine Pose war zu schwierig, um sie nicht mit atemberaubender Geschicklichkeit und Grazie zu meistern.

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