Expo-Art Halver als Zentrum der Kreativität

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Mehr als 30 Kunstschaffende aus Halver und Umgebung gewährten während der „Expo-Art Halver“ am vergangenen Wochenende einen interessanten Einblick in ihre Arbeit.

Halver - Für drei Tage verwandelte sich der Kulturbahnhof am Wochenende bei der „Expo-Art Halver“ in ein Mekka für Kunstschaffende und Kunstliebhaber. Bereits zum  fünften Mal richtete der Kunstverein Vakt die große Ausstellung von Kreativen aus Halver und Umgebung aus.

Mehr als 30 Kunstschaffende gewährten mit ihren Arbeiten Einblick in die bunte Vielfalt der Kunst. Malerei, Fotografie, Objekt- und Lichtkunst, Patchwork-Arbeiten, Collagen, Skulpturen und vieles mehr waren zu sehen.

An Vielfalt der Techniken, Stilrichtungen und Motive waren die rund 100 Exponate, die zur Auseinandersetzung mit der Kunst anregten, kaum zu überbieten. Künstler, die schon bei den vorherigen Auflagen der alle zwei Jahre stattfindenden Ausstellung dabei waren, und neue Gesichter inspirierten die Fantasie. Mit einführenden Worten eröffneten Gudi Mausbach-Dahl aus dem dreiköpfigen Vakt-Vorstandsteam und Bürgermeister Michael Brosch die gut besuchte Jubiläumsausstellung. 

Ausstellungseröffnung in der Expo Art Halver

Auf den hohen Bekanntheitsgrad der Ausstellung, die mittlerweile sogar Künstler aus Kürten, Breckerfeld, Radevormwald, Lüdenscheid und darüber hinaus anlockt, machte dabei Gudi Mausbach-Dahl aufmerksam. Ans Herz legte sie den Besucher zudem die im Saal eingerichtete Gartenecke, in der der Verein kleine, künstlerisch gestaltete Baumstämme aufgestellt hatte, um auf die geplanten Scheuerpfähle fürs Volmetal, die entlang der Achse Schalksmühle-Meinerzhagen aufgestellt werden sollen, hinzuweisen. Ihr Dank galt allen Helfern, die an der Umsetzung der imposanten, sehenswerten Ausstellung mitgewirkt hatten.

Als perfekten Ort für die Ausstellung und „gute Stube der Stadt“ bezeichnete Michael Brosch den Kulturbahnhof, der im kommenden Jahr 110 Jahre alt wird. Die Expo-Art finde immer in den Jahren statt, in denen es keine Fußball-WM oder EM gebe. Mit Wink auf Beispiele wie Max Beckmanns „Fußballspieler“ entdeckte er Parallelen und Berührungspunkte zwischen Kunst und Sport. „Künstlerisch gesehen hat der Fußball ja beeindruckende Ausdruckskraft mit dramatischen, komischen, auch tragischen und sogar epischen Komponenten.“ Künstler hätten sich davon immer wieder inspirieren lassen. Wie im Sport gelte für die Kunst: „Es gäbe keinen Spitzensport ohne einen guten Breitensport.“ Von schwarz-weiß bis knallbunt, von gegenständlich bis abstrakt in unterschiedlichsten Größen, Formen und Materialien sei alles dabei. „Alles zusammen verzaubert diesen Saal zu einem wunderbaren Zentrum der Kreativität.“ Die Kraft der Kunst bewirke, die vertraute Welt mit anderen Augen sehen und Neues entdecken zu können. Musikalisch umrahmten Fritz Schmid (Saxofon) und Michael Schnippering (Klavier) die Eröffnung. Mit Jazzstücken wie „Blue Monk“ von Thelonius Monk oder „Watermelon Man“ von Herbie Hancock sorgten sie für eine lockere, zwanglose Atmosphäre bei der Vernissage. Zur Feier des Tages gab’s überdies Kuchen, Häppchen und einen Sektempfang.

Die Aussteller:

An der fünften Auflage der Expo-Art Halver beteiligten sich folgende Aussteller: Bodo Arendt (Halver), Sophia Beste (Kierspe), Günter Blanck (Hagen), Brigitte Bock (Breckerfeld), Doris Bremer (Breckerfeld), Johannes Dennda (Breckerfeld), Heike Dietrich (Meinerzhagen), Guido Earl (Meinerzhagen), Angelika Förster Schulze (Korbach), Manfred Fürth (Kürten), Sabine Humpert (Breckerfeld), Peter Jasinski (Radevormwald), Annalena Kibbert (Halver), Ingrid Kinsky (Kierspe), Hartmut Kinsky (Kierspe), Uwe Lassen (Halver) Jochen Marxmeier (Halver), Gudi Mausbach-Dahl (Halver), Katharina Mund (Halver), Salvador Morales Arrizabalaga (Halver), Walter Panne (Halver), Barbara Patent (Meinerzhagen), Karin Schloten-Walther (Halver), Anne Schmidt (Halver), Elke Schmidt (Halver), Jean Valley (Halver), Klaus-Jürgen Walther (Halver), Rita Wehling (Breckerfeld), Anne-Dörte Wicker (Halver) und Ulla Winkelsträter (Lüdenscheid).

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