Vorbereitungen für die Wahlen laufen an

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Gleich vier Kreuze dürfen die volljährigen Wahlberechtigten am 25. Mai machen.

HALVER - Noch sind mehr als fünf Monate Zeit, bis die Halveraner einen neuen Stadtrat, Landrat, Kreistag sowie ein neues Europaparlament wählen. Doch damit am 25. Mai auch alles problemlos über die Bühne gehen kann, sind die Vorbereitungen im Rathaus bereits langsam angelaufen.

Wie Nicole Schmies vom Fachdienst „Zentrale Dienste und Finanzen“ auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers erklärte, gelte es schließlich, gewisse Fristen einzuhalten.

„Auch, wenn wir noch in der Anfangsphase sind, haben wir natürlich erste Schritte unternommen.“ Eine erste Änderung, die bereits bei der Bundestagswahl gegriffen hat, war beispielsweise die Reduzierung der Wahlbezirke von 18 auf 17. „Dies hängt bekanntlich mit der Verkleinerung des Rates von 36 auf 34 Mandate zusammen, hat bei der vergangenen Wahl aber bereits gut funktioniert.“

Nach dieser ersten Phase der Veränderungen machten sich die zuständigen Mitarbeiterinnen im Rathaus nun „langsam warm“. So gehe es beispielsweise in den kommenden Wochen darum, dass die Parteien und Wählergemeinschaften ihre Wahlvorschläge einreichen. „Sie sind nun aufgefordert, ihre Kandidaten festzulegen und die Vorschläge bis zum 7. April wieder bei uns abzugeben.“ Die Verantwortlichen seien bereits angeschrieben worden, „aber die meisten von ihnen kennen sich mit dem Prozedere aus und wissen schon, was sie beachten müssen.“

Für das Team der Verwaltung gehe es in der nächsten Zeit zudem darum, sich mit der EDV auseinanderzusetzen und noch einmal Schulungen anzubieten. „Dann werden wir auch die genauen Abläufe festlegen beziehungsweise bekommen das Verfahren vorgegeben. Denn da es sich ja um mehrere Wahlen handelt, ist der Arbeitsaufwand schon etwas größer“, weiß Schmies.

So dürfen die Wahlberechtigten in Halver am Wahlsonntag insgesamt vier Stimmen abgeben: für das Europaparlament, den Landrat, den Kreistag sowie den Stadtrat. Wobei auch hier zu beachten ist, dass man für die Kommunalwahl bereits mit 16 Jahren wahlberechtigt ist, für die Europawahl jedoch erst ab 18 Jahren. „Das wird in der Regel automatisch abgearbeitet und die Wahlvorstände werden dann nur die Aufgabe haben, die richtigen Unterlagen auszugeben.“

Und: Auch wenn die Wahl des Bürgermeisters – im Gegensatz zu anderen Kommunen – erst im nächsten Jahr stattfindet, könnte es dennoch zu einer Stichwahl kommen – und zwar hinsichtlich des Landrats. „Sollte diese nötig werden, dann wurde als vorläufiger Termin der 15. Juni festgelegt.“ Findet eine Stichwahl normalerweise 14 Tage nach der Wahl statt, liegen in diesem Jahr die Pfingstfeiertage in diesem Zeitraum. Somit würde die Stichwahl drei Wochen nach der KommunalwahI durchgeführt. „In diesem Fall hätten die wahlberechtigten Bürger also einen Urnengang mehr.“

Von Kerstin Zacharias

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