Tafel: „Christkinder" für Wunschbaum-Aktion gesucht

Die Schüler des Anne-Frank-Gymnasiums beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder an der Wunschbaum-Aktion für die Kinder und Jungendlichen der Halveraner Tafel. - Ruthmann

Halver - Es ist mittlerweile die fünfte Wunschbaum-Aktion, die Matthias Clever in Zusammenarbeit mit der Halveraner Tafel, unterstützt vom Allgemeinen Anzeiger, durchführt. Dadurch soll Kindern und Jugendlichen bis zum Alter von 16 Jahren ein kleiner Weihnachtswunsch erfüllt werden.

Ebenfalls mit dabei ist auch wieder das Anne-Frank-Gymnasium, wo die Wunschliste im Sekretariat ausliegt. Insgesamt 144 Wünsche von Kindern und Jugendlichen, in deren Familien das Geld gerade für das Allernötigste reicht, bis zu einer Höhe von 20 Euro liegen vor. Wer diesen Mädchen und Jungen eine große Freude machen möchte, sollte sich solch einen Wunschzettel abholen, das Geschenk kaufen, in einem offenen Karton mit der entsprechenden Nummer verpacken und bis zum 12. Dezember im AFG-Sekretariat abgeben.

Wünsche, die bis dahin nicht erfüllt wurden, sollen durch Spendengelder bezahlt werden – so geht kein Kind bei der internen Weihnachtsfeier leer aus. Was bedeutet, dass sowohl Geldspenden – Kontonummer 185678 bei der Sparkasse Lüdenscheid – als auch Süßigkeiten gern von den Mitarbeitern der Tafel und Matthias Clever genommen werden.

„Es ist Hilfe, die direkt ankommt“, betont Clever. „Und es ist direkt vor unserer Tür“, fügen Carina De Wetter und Astrid Lehmann von der Tafel hinzu. Die Tafel ist ein gemeinnütziger Verein, der aktuell rund 650 Menschen in Halver und Schalksmühle mit Lebensmitteln versorgt. Denn Ziel ist es, bedürftige Menschen mit qualitativ einwandfreien Lebensmitteln und Dingen des täglichen Gebrauchs zu versorgen.

Die Wunschbaum-Aktion, bei der „Christkinder für Bedürftige gesucht werden“ und die in Schalksmühle vom Stadtmarketingverein unterstützt wird, stellt dann wenige Tage vor dem Weihnachtsfest etwas Besonderes dar. Und damit auch die Großen beim Fest der Liebe nicht leer ausgehen, so erläutert Carina De Wetter, nimmt die Tafel auch „Familien-Pakete“ an. Diese Päckchen können und dürfen alles Mögliche enthalten, der Kreativität der Spender ist keine Grenze gesetzt. Es können zum Beispiel Hygiene-Artikel, Süßigkeiten, Bücher, aber auch Kaffee oder haltbare Lebensmittel sein. - Det Ruthmann

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