Berührendes Konzert

"Wir  singen für Jesus": Halveraner Chor feiert in Nachrodt 50-Jähriges

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Halver - Der Name Eicker steht in Halver seit Generationen für gute Musik – und für den Chor „Wir singen für Jesus“. Was einst unter der Leitung von Elsa und Ernst-August Eicker in der Freien Evangelischen Gemeinde Bever begann, ist nun seit 50 Jahren eine Erfolgsgeschichte.

Am Samstagabend wurde in der Nachrodter Lennehalle mit einem großen Konzert das Jubiläum gefeiert. Mehr als 500 Zuhörer, ehemalige und aktive Sänger und Ehrengäste hatten sich in der Halle versammelt. Es war ein Abend voller emotionaler Momente, ausgelassener Stimmung und guter Musik.

Der Chor „Wir singen für Jesus“ ist mehr als ein Projekt. Die Sängerinnen und Sänger sind jährlich mit 20 bis 25 Konzertreisen im In- und Ausland unterwegs. In den vergangenen 50 Jahren haben sie mehr als 250 Lieder aufgenommen und weit mehr als 30 Musikproduktionen eingespielt.

Das Erfolgsrezept der Sänger verriet Sabine Langenbach, die den Abend moderierte: „Die gute Nachricht von Jesus Christus ist Basis, Mitte und Ziel ihrer Arbeit.“ Bereits beim ersten Lied war das Publikum begeistert dabei und klatschte gut gelaunt im Takt mit. Das zeigte, dass Familie Eicker auch nach 50 Jahren noch Recht hat: Mit guter Musik lässt sich der christliche Glaube vermitteln.

„Mit diesem Chor leistet die Freie Evangelische Gemeinde Bever vollen Einsatz für den christlichen Glauben. Sie sind in Halver eine feste Größe“, sagte beispielsweise Halver Bürgermeister Michael Brosch, der zu den Konzertgästen zählte. Doch nicht nur er war als Ehrengast gekommen. Auch der Liedermacher und ehemalige Präses des Bundes der Freien Gemeinden war anwesend. „Ich bin mit den Liedern von Ernst-August und Elsa Eicker groß geworden, und bis heute berühren sie mein Herz“, sagte Peter Strauch. Auch seine Lieder wurden in Halver gesungen, und so überraschte der Chor den Gastredner mit seinem Lied „Die Gott lieben“.

Zu den emotionalsten Momenten des vierstündigen Abends gehörten die Stücke, die von Elsa und Ernst-August Eicker dirigiert wurden. Zur Feier des Tages schwangen sie den Taktstock. Und der Moment, als drei Generationen der Familie ihr Lied „Schau nicht zurück“ präsentierten, wird lange in Erinnerung bleiben.

Tränen in den Augen hatten einige Konzertbesucher beim Gastauftritt des international bekannten Liedermachers Siegfried Fietz, der mit seinem Sohn in die Lennehalle gekommen war. Seine Version von „Von guten Mächten“ war ein Gänsehautmoment.

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