„Wir 50+“: Gemeinsames Wohnen im Alter gestalten

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Sie haben am Mittwochabend mit dem Arbeitstitel „Wir 50+“ eine Interessengemeinschaft „Gemeinsames Wohnen im Alter“ gegründet. -

HALVER - „Wir haben es gemacht. Ganz konkret eine Interessengemeinschaft für gemeinsames Wohnen im Alter gegründet.“ Und einen Arbeitstitel haben sie auch schon: „Wir 50+“. Das ist das erste Ergebnis von insgesamt drei Themenwerkstätten, die sich regelmäßig in der Altentagesstätte zur Gründung eines Sozialen Bürgerzentrums an der Von-Vincke-Straße treffen. Von Christa Knitter

Moderiert wurde der zweite Abend dieser Art wieder von Christine Sendes (ZWAR, Zwischen Alter und Ruhestand) und der Leiterin der Noch-Altentagesstätte, Anke Winterhagen. Insbesondere die Teilnehmer der Gruppe „Gemeinsames Wohnen im Alter“ sind auf diese Treffen gut vorbereitet. Zum einen haben einige bereits themenbezogene Kurse der VHS besucht, sich Projekte in anderen Städten intensiv angesehen und eigene Gedanken und Vorstellungen in dieses Vorhaben einfließen lassen.

Auf der Liste stehen unter anderem Wünsche wie: Mietwohnungen verschiedener Größe, Gemeinschaftsräume, fußläufiges Erreichen der Innenstadt, Aufzug, Balkone, viel Licht, Hausmeister und vieles mehr.

Ganz optimistisch strebt die Gruppe eine baldige Umsetzung an und hat darum bereits weitere Treffen terminiert. Und mit der möglichen Bebauung des Bahngeländes hat man auch bereits einen Ort für die „neue Heimat“ im Auge. Ein Gespräch mit dem Bürgermeister ist vorgesehen, ein Flyer soll gestaltet werden, und man wird sich an das Regionalbüro „Wohnen im Alter“ wenden, um fachlichen Rat und die Moderation des Realisierungsprozesses nutzen zu können. Ansprechpartner des Alten-Wohnprojekts „Wir 50+“ sind Bärbel Meyrich und Siegbert Schomann.

Dagegen möchte der Workshop „Zu Hause älter werden“ zunächst ganz gezielt Gruppen ansprechen, die bisher in diesen Themenwerkstätten noch nicht vertreten sind. Später könnten eine gemeinsame öffentliche Veranstaltung oder ein Flyer den Bekanntheitsgrad erhöhen.

Die Gruppe „Ein Bürgerzentrum für uns“ hat sich zunächst an einer Namensgebung versucht, diese jedoch dann zugunsten der Erarbeitung von Inhalt und Leitbild vorerst zurückgestellt. Den Gruppen und Kreisen, die derzeit die Räume nutzen, sollen allerdings schon einige Namensideen vorgestellt werden: „Mosaik“, „Memory“, „Haus Rudi“, „Hälversprung“ „Mensch, komm doch mal rein“ und andere sind dabei. Weitere Vorschläge werden gern unter der Rufnummer 0 23 53 / 61 29 07 von Anke Winterhagen entgegen genommen.

Das nächste Treffen der Themenwerkstätten findet am 19. Mai, von 18 bis 21 Uhr statt.

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