Winterdienst rüstet sich für den Winter

Von Anschlag in Richtung Innenstadt wird auf den ersten Blick deutlich, dass der Winter Einzug hält. Noch sind die Straßen frei, doch der Baubetriebshof rechnet mit frostigen Temperaturen – und eventuell mit Glätte. Fraune

HALVER ▪ Die ersten leichten Schneefälle in diesen Tagen geben einen Vorgeschmack auf die kommenden Wochen. Wie mild oder womöglich schneereich der Winter werden wird, weiß Baubetriebshofleiter Raimund Baytz zwar nicht. Für den Ernstfall sei man aber gerüstet.

So werden heute alle Fahrzeuge für den Winterdienst fit gemacht. Denn: „Am Wochenende soll es kälter werden“, blickt der Baubetriebshofleiter auf die bevorstehenden Einsätze, die wie in jedem Jahr anhand von Plänen vorbereitet sind.

Ob der Salzberg in der Lagerhalle ausreichen wird oder den Verantwortlichen in den Kommunen wieder aufgrund von Lieferengpässen eine Hängepartie von Salztonne zu Salztonne bevorsteht, könne noch nicht gesagt werden. „Vielleicht kommen wir damit über den Winter“, verweist der Baubetriebshofleister auf etwa 350 bis 400 Tonnen Streumittel.

Um für den schlimmsten Fall der Fälle, wie im Vorjahr eingetreten, gerüstet zu sein, müsste ein Extra-Lager errichtet werden. Das könne wiederum aber zur Folge haben, dass man auf dem Salz sitzen bleibt, weiß Baytz. Daher favorisiere er die „vernünftige und wirtschaftliche“ Version, die nicht so hohe Kosten mit sich bringen würde. „Die Leute müssen es schließlich auch bezahlen.“ Wie berichtet, hat der jüngste Winterdienst sogar so ins Kontor geschlagen, dass die Gebühren deutlich von 1,04 Euro auf 1,23 Euro pro laufendem Meter zum Jahresanfang erhöht werden.

Der erste Winterdiensteinsatz stellte sich gestern hingegen recht unproblematisch dar. Lediglich Gehwege wurden von städtischen Mitarbeitern abgestreut. Baytz: „Noch ist kein Frost im Boden.“ Wenn es aber soweit ist und vor allem die Straßen glatt sind, greift der Winterdienstplan: Drei eigene Fahrzeuge, zwei Treckerbezirke und zwei Fußbezirke sind darin enthalten. „Sobald es dicker kommt“, könnten noch drei Unternehmer beauftragt werden, die mit anpacken. „Die Intention ist aber, solange wie möglich mit eigenem Personal zu arbeiten“, so der Baubetriebshofleiter. ▪ Marco Fraune

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare